Patch Adams

Komödie | USA 1998 | 115 Minuten

Regie: Tom Shadyac

Ein Mann mittleren Alters beginnt ein Medizinstudium, da er von dem Gedanken beseelt ist, leidenden Menschen helfen zu wollen. Entgegen den Anweisungen der Universitätsleitung sucht er schon bald den Kontakt zu den Patienten, die er mit seinen clownesken Einlagen aufheitert. Was sich als Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Anteilnahme im medizinischen Alltag versteht, erweist sich als einfallslos inszenierter, in seiner kalkulierten Berechenbarkeit sogar recht herzloser Unterhaltungsfilm, der kein wirkliches Interesse am Schicksal seiner Figuren aufbringt. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
PATCH ADAMS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Tom Shadyac
Buch
Steve Oedekerk
Kamera
Phedon Papamichael
Musik
Marc Shaiman
Schnitt
Don Zimmerman
Darsteller
Robin Williams (Patch Adams) · Monica Potter (Carin) · Daniel London (Truman) · Philip Seymour Hoffman (Mitch) · Bob Gunton (Walcott)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Special Edition beinhaltet u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.0 engl./dt.)
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Diskussion
Hunter Adams hat die Orientierung verloren. Der etwa 40jährige Mann weiß mit sich und seinem Leben nichts mehr anzufangen, so daß die Schlaftabletten in seinem Medizinschrank einen gefährlichen Reiz ausüben. Um seiner Depression zu entrinnen, liefert er sich selbst in eine psychiatrische Anstalt ein. Dort ist er schockiert von der Teilnahmslosigkeit der Ärzte, findet aber sein Heil im Kontakt zu anderen Patienten, von denen ihm einer den Spitznamen Patch (Flicken) gibt, als der aufmerksame Adams einen undichten Kaffeebecher mit einem Aufkleber repariert. Das Gefühl, diesen Menschen auch in Bezug auf ihre mentalen Probleme helfen zu können, weckt in ihm den Wunsch, selbst Arzt zu werden, so daß er die Klinik verläßt und ein Studium der Medizin beginnt. Schon bald glänzt er mit herausragenden Klausurergebnissen, ohne daß ihn der akademische Erfolg

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