Head of State

Komödie | USA 2003 | 95 Minuten

Regie: Chris Rock

Der schwarze Stadtrat eines gefährlichen Washingtoner Ghettos wird von der demokratischen Partei mangels besserer Alternativen zum (Schein-)Präsidentschaftskandidat aufgebaut. Er durchschaut die Absicht und dreht des Spieß um, indem er als leutseliger Volksvertreter mit ausgeprägter HipHop-Vorliebe die Herzen der Massen im Sturm erobert. Überdrehte Polit- Komödie mit einem guten Schuss afroamerikanischer Gesellschaftskritik, die wechselseitige Ressentiments ebenso aufs Korn nimmt wie politischen Opportunismus. Trotz der überdenkenswerten Ansätze scheitert der Film, weil sein Hauptdarsteller, der auch die wenig kinogerechte Regie übernahm, auf der großen Leinwand nicht überzeugt. (Videotitel: "Das weiße Haus sieht schwarz") - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
HEAD OF STATE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Chris Rock
Buch
Chris Rock · Ali LeRoi
Kamera
Donald E. Thorin
Musik
Marcus Miller · DJ Quik
Schnitt
Stephen A. Rotter
Darsteller
Chris Rock (Mays Gilliam) · Bernie Mac (Mitch Gilliam) · Dylan Baker (Martin Geller) · Nick Searcy (Brian Lewis) · Lynn Whitfield (Debra Lassiter)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Universal
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Diskussion
Mays Gilliam ist ein einfacher Stadtrat im gefährlichsten Viertel Washingtons. Dort, wo jede Kakerlake ihre eigene Pumpgun hat, kümmert er sich um die politische Basisarbeit. Bis er eines Tages zuerst sein Büro, dann seine Freundin, sein Fahrrad und schließlich den Job verliert. Einer dieser Tage eben, an denen alles schief läuft. Das gilt auch für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt. Die nächste Wahl steht kurz bevor, ein neuer Herausforderer muss gefunden werden. Chancenlos soll er sein, da der Partei-Vize selbst auf den Posten schielt, aber doch Sympathiepunkte sammeln – eine Minderheit muss her! Da kommt der Schwarze Mays Gilliam gerade recht. Der Volksvertreter wird in seinem Ghetto als Held gefeiert, weil er eine alte Dame samt Katze aus ihrem

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