Das Phantom der Oper (2004)

Musical | USA/Großbritannien 2004 | 142 Minuten

Regie: Joel Schumacher

Basierend auf dem 1911 erschienenen Schauerroman von Gaston Leroux, erzählt auch diese Verfilmung des erfolgreichsten Bühnen-Musicals aller Zeiten die Geschichte der unerfüllt bleibenden Liebe eines "Monsters" zu einer "Schönen". Dabei überzeugt die im Pariser Opern-Milieu des späten 19. Jahrhunderts angesiedelte Geschichte allenfalls durch ihre opulente Ausstattung - die Inszenierung indes ist einfallslos, die Hauptdarsteller sind schauspielerisch wie gesanglich überfordert (wobei Letzteres durch die deutsche Synchronisation etwas gemildert wird). Die aus Pop-Klängen und romantischer Oper versiert, aber seelenlos abgekupferte Musik lässt wehmütig an die vergangenen Zeiten großer Musicals und künstlerisch inspirierter Regisseure zurückdenken. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
THE PHANTOM OF THE OPERA
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2004
Regie
Joel Schumacher
Buch
Andrew Lloyd Webber · Joel Schumacher
Kamera
John Mathieson
Musik
Andrew Lloyd Webber
Schnitt
Terry Rawlings
Darsteller
Gerard Butler (Das Phantom) · Emmy Rossum (Christine) · Patrick Wilson (Raoul) · Miranda Richardson (Madame Giry) · Minnie Driver (Carlotta)
Länge
142 Minuten
Kinostart
16.12.2004
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Musical

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (1:2.35/16:9/Dolby Digital 5.1/dts)
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Diskussion
Überall, wo das „Phantom der Oper“ auftrat, erreichte es über kurz oder lang Kultstatus. Gaston Leroux’ im Jahr 1911 erschienener Schauerroman über das gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Katakomben der Pariser Oper lebende „Monster“ machte den Anfang. Der Stummfilm nahm sich 1925 des Stoffes an, und Phantom-Darsteller Lon Chaney begründete mit der Rolle seinen Ruf als „Mann mit den 1000 Gesichtern“. Interessanterweise wurde der teilweise in zweifarbigem Technicolor-Verfahren gedrehte Stummfilm bei der späteren Vertonung (1929) schon mit Gesangseinlagen versehen. Das Phantom spukte dann in regelmäßigen Abständen durch die Filmgeschichte – von Claude Rains Darstellung (1943) über William Finley (1974) und Maximilian Schell (1983) bis zu Dario Argentos Splatter-Version aus dem Jahr 1998 (fd 33 553); auch Brian de Palmas rockiges Filmmusical „Das Phantom im Paradis“ (fd 19 399) bediente sich 1974 der literarischen Vorlage. Der Theatervorhang für eine musikalische Bearbeitung hob sich erstmals 1976 im englischen Lancaster. Der Fernseh- und Bühnenautor Ken Hill schrieb neue Texte zu bekannten Opern-Melodien von Doni

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