Jugendfilm | Dänemark 2004 | 88 Minuten

Regie: Peter Flinth

Zwölfjährige Zwillinge ziehen drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter in ein geheimnisvolles altes Haus, das von skrupellosen Dieben heimgesucht wird, die hier einst ihre Beute versteckten. In einem in einem Kugelschreiber eingesperrten Zauberkünstler finden das Mädchen und der Junge einen kuriosen Verbündeten. Ereignisreicher Kinder- und Jugendfilm nach dem Roman von Bjarne Reuters, der die vielen Handlungsfäden zu einem mal gruselig-spannenden, mal heiter-ausgelassenen episodischen Reigen bündelt. Ein sympathischer, aber übervoller Film ohne sonderliche inszenatorische Dichte oder einer dem Sujet angemessenen Vertiefung. - Ab 10 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
FAKIREN FRA BILBAO
Produktionsland
Dänemark
Produktionsjahr
2004
Regie
Peter Flinth
Buch
Mette Heeno
Kamera
Eric Kress
Musik
Jeppe Kaas
Schnitt
Mogens H. Christiansen
Darsteller
Moritz Bleibtreu (Fakir/Lombardo) · Julie Zangenberg (Emma) · Aksel Leth (Tom) · Sidse Babett Knudsen (Louise) · Ole Thestrup (Moony)
Länge
88 Minuten
Kinostart
13.01.2005
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10 möglich.
Genre
Jugendfilm | Kinderfilm

Heimkino

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Nicht immer bedarf es besonders origineller oder neuer Ideen, um eine Geschichte glaubwürdig und lebendig zu erzählen. Im Gegenteil: Gerade im überraschenden Spiel mit dem Vertrauten liegt oft ein großer Reiz, vor allem wenn sich das Wiedererkennen mit der unerwarteten Variante paart. Der dänische Autor Bjarne Reuter ist – vor allem in seinen Kinder- und Jugendromanen – ein geschickter Jongleur, der aus Abenteuer-, Piraten- oder Gruselsujets handfeste und im selben Moment amüsante Genre-Geschichten schafft, weil sich wohlig verbreitete Spannung stets in der satirischen Brechung kanalisiert. So spielt sein Buchklassiker „Ein Fakir für alle Fälle“ genussvoll mit Grusel- und Krimimotiven, um den jungen Lesern eine ordentliche Gänsehaut zu bescheren, bis sich in skurril-aberwitzigen Übertreibungen das befreiende Lachen Bahn bricht. Wichtige Voraussetzung dafür, dass eine solche Gratwanderung glückt, ist das konsequente, im p

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