Hide and Seek - Du kannst dich nicht verstecken

Thriller | USA 2005 | 101 Minuten

Regie: John Polson

Nach dem Selbstmord seiner Frau zieht ein New Yorker Psychologe mit seiner elfjährigen Tochter in ein einsames Landhaus an der amerikanischen Ostküste, um Abstand zu finden. Doch das Mädchen driftet immer weiter in die seelische Isolation. Nur in einem eingebildeten Freund findet es einen Seelenverwandten. Der allerdings mutiert zu einem unkontrollierbaren Dämon, dessen wachsende Aggressivität in die Wirklichkeit überzugreifen droht. Stimmungsvoller, intelligent in Szene gesetzter Thriller. Trotz eindrucksvoller Hauptdarsteller und guter Bild- und Klangregie verliert sich die Handlung auf Dauer jedoch in unlogischen Brüche und Konventionen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HIDE AND SEEK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
John Polson
Buch
Ari Schlossberg
Kamera
Dariusz Wolski
Musik
John Ottman
Schnitt
Jeffrey Ford
Darsteller
Robert De Niro (David Callaway) · Dakota Fanning (Emily Callaway) · Famke Janssen (Katherine) · Elisabeth Shue (Elizabeth) · Amy Irving (Alison Callaway)
Länge
101 Minuten
Kinostart
07.04.2005
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs, des Drehbuchautors und des Cutters. Neben dem Originalschluss, gibt es noch vier weitere Alternativenden zu sehen (6 Min.) sowie ein Feature mit 14 im Film nicht verwendeten Szenen (19 Min); beide Features sind kommentiert. Des Weiteren enthält die umfangreiche Edition noch drei Storyboard-Sequenzen (3 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
Das Motiv des Versteckens und Suchens eignet sich wie kaum ein anderes für das Medium Film. In „Hide and Seek“ geben Bilder und Klänge Rätsel auf, die nicht nur die Protagonisten, sondern auch den Zuschauer aktiv am Entschlüsseln beteiligt. Regisseur John Polson versteht es vortrefflich, den Spürsinn zu aktivieren. Denn die Köder sind dramaturgisch geschickt ausgelegt. Schon in der ersten Szene, die sich auf die Interaktion von Mutter und Kind der Callaway-Familie in New York konzentriert, schwingt in dem zärtlichen Austausch Befremdliches mit. Eine tiefe Traurigkeit liegt wie ein Schleier über den Augen der Mutter, als sie ihrer elfjährigen Tochter Emily einschärft, dass sie immer auf ihre Liebe vertrauen könne. Kurze Zeit später wird Emily Zeuge einer Begebenheit mit traumatischen Konsequenzen: Die Mutter liegt mit aufgeschlitzten Pulsadern in der Badewanne, das Wasser gleicht einer riesigen Blutlache. Bevor s

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