Hustle & Flow

- | USA 2005 | 116 Minuten

Regie: Craig Brewer

Ein schwarzer Zuhälter und Kleindealer aus Memphis träumt vom Ausstieg aus der Szene und hängt zumindest gedanklich hehren Idealen nach, während er sich darum bemüht, im Milieu der Hip-Hop-Musiker Fuß zu fassen. Die wenig originelle Geschichte bemüht sich leidlich erfolgreich um eine authentische Atmosphäre und nimmt vor allem durch das nuancierte Spiel des Hauptdarstellers für sich ein. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HUSTLE & FLOW
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Craig Brewer
Buch
Craig Brewer
Kamera
Amy Vincent
Musik
Scott Bomar
Schnitt
Billy Fox
Darsteller
Terrence Howard (DJay) · Anthony Anderson (Key) · Taryn Manning (Nola) · Taraji P. Henson (Shug) · Paula Jai Parker (Lexus)
Länge
116 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (1:1.78/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Ein Film, dessen Protagonist ein afro-amerikanischer Zuhälter ist und in dem regelmäßig schwarze Musik – von HipHop über Blues und Soul bis zu Gospel – eingespielt wird, weckt Assoziationen ans Blaxploitation-Kino. Dass „Hustle & Flow“ gleich in der Vorspannsequenz durch die Schrifttype der Titel und das Einfrieren der Bilder die Ästhetik jener billigen Filme nachahmt, mit denen in den frühen 1970er-Jahren schwarze Jugendliche ins Kino gelockt wurden, scheint daher nur folgerichtig. Allerdings erweisen sich solche Referenzen schnell als irreführend, denn das von MTV co-produzierte HipHop-Drama verzichtet fast völlig auf die im Blaxploitation-Genre übliche Action und bleibt gegenüber seiner Hauptfigur ungewöhnlich ambivalent. Zu Beginn hält DJay der Prostituierten Nola einen Vortrag über die Besonderheit der Gattung Mensch, die darin bestehe, dass er ständig über Alternativen zum Status Quo nachdächte. Dieser Zuhälter und Hasch-Dealer, so viel ist klar, grübelt über einen Ausweg aus dem Kleinganoven-Dasein, dessen Tristesse der (weiße) Debüt-Regisseur und Autor Craig Brewer sog

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