Ich & Orson Welles

Biopic | USA/Großbritannien 2008 | 113 Minuten

Regie: Richard Linklater

Während einer Inszenierung von William Shakespeares "Julius Caesar" 1937 am New Yorker Mercury Theatre durch Orson Welles verliebt sich ein naiver junger Schauspieler in die ebenso schöne wie souveräne Produktionsassistentin. Der Theaterfilm besticht vor allem durch die Sorgfältigkeit und den Elan, mit denen die Entstehung des Bühnenstücks nachgezeichnet wird. Die romantische "Coming-of-Age"-Geschichte wirkt vor diesem Hintergrund zunächst vergleichsweise banal, entfaltet dann aber durch die Rückkopplung auf die Figur von Orson Welles interessante Facetten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ME AND ORSON WELLES
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2008
Regie
Richard Linklater
Buch
Holly Gent Palmo · Vince Palmo
Kamera
Dick Pope
Musik
Marc Marot
Schnitt
Sandra Adair
Darsteller
Zac Efron (Richard Samuels / Lucius) · Christian McKay (Orson Welles / Brutus) · Claire Danes (Sonja Jones) · Ben Chaplin (George Coulouris / Mark Anton) · Eddie Marsan (John Houseman)
Länge
113 Minuten
Kinostart
26.08.2010
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Drama
Diskussion
„Ich und Orson Welles“ erzählt zwei Geschichten. Die eine variiert einen typischen „Coming of Age“-Stoff: Ein Teenager, der naives Draufgängertum und jugendlichen Ernst vereint, erlebt ein turbulentes Abenteuer. Er macht faszinierende Bekanntschaften und verliebt sich, bevor er einige ernüchternde Lektionen über sich, die Welt und die Menschen lernen muss. Die andere Geschichte ist ein Stück Theaterhistorie: Sie handelt von den Proben und der Aufführung des „Julius Caesar“, den der 22-jährige Orson Welles 1937 auf die Bühne des Mercury Theatre in New York brachte, das er mit seinem Kompagnon John Houseman gerade gegründet hatte. Wer sich ein bisschen für Filmgeschichte oder die amerikanische Kultur des 20. Jahrhunderts interessiert, wird diesen Film alleine schon deshalb schätzen, weil Richard Linklater die zweite Geschichte mit Akribie und Elan nachinszeniert. Man erhält einen guten Eindruck vom modernistischen Ansatz, mit dem Welles

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