The World's End

- | Großbritannien 2013 | 109 Minuten

Regie: Edgar Wright

Fünf Jugendfreunde wollen ihre Sauftour vom Schulabschluss wiederholen und an einem Abend in zwölf verschiedenen Pubs je einen halben Liter Bier trinken. Dabei bekommen sie es mit mörderischen Androiden zu tun, die den Ort unterwandert haben. Amüsante Parodie aufs Science-Fiction- und „Bodysnatcher“-Genre, die Erzählrhythmus und -struktur geschickt auszubalancieren versteht. Hinter der drastischen Farce deutet sich die Frustration von Midlife-Krisen an, was dem fröhlich durchgeknallten Treiben einen reizvoll bitteren Unterton verleiht. (Abschließender Teil der "Blood and Ice Cream"-Trilogie; vgl. "Shaun of the Dead", 2004, und "Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis", 2007.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE WORLD'S END
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2013
Regie
Edgar Wright
Buch
Simon Pegg · Edgar Wright
Kamera
Bill Pope
Musik
Steven Price
Schnitt
Paul Machliss
Darsteller
Simon Pegg (Gary King) · Nick Frost (Andy Knightley) · Paddy Considine (Steven Prince) · Martin Freeman (Oliver Chamberlain) · Eddie Marsan (Peter Page)
Länge
109 Minuten
Kinostart
12.09.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der BD umfassen indes u.a. einen Audiokommentar der beiden Autoren Edgar Wright und Simon Pegg, ein ausführliches „Making of“ (48 Min.) sowie ein Feature mit einer im Film nicht verwendeten Szene (1 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Die Idee, an einem Abend zwölf Pubs abzuklappern, um in jedem einen halben Liter Bier zu saufen, ist so bescheuert, dass sie für Teenager anscheinend unwiderstehlich wirkt. Es versteht sich fast von selbst, dass die fünf Protagonisten von „The World’s End“ das selbstmörderische Unterfangen, wie eine anfängliche Montagesequenz rekapituliert, erst zum Schulabschluss starteten. Zwei Jahrzehnte später will einer von ihnen, Gary, den unvollendet gebliebenen Saufmarathon noch einmal versuchen, weil er seitdem angeblich nichts Schöneres erlebt hat. Wieso es dem hemmungslosen Kindskopf gelingt, seine ehemaligen Schulfreunde zur Neuauflage des Exzesses zu bewegen, wäre durchaus eine Frage wert. Kurze Impressionen aus ihrem Alltag führen vor Augen, dass die anderen solide bürgerli

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