Action | USA/Australien 2013 | 93 Minuten

Regie: Stuart Beattie

Zwei Jahrhunderte nach seiner Entstehung gerät Frankensteins künstliches Geschöpf unter dem Namen Adam zwischen die Fronten eines Krieges, den Dämonen und Gargoyles seit Ewigkeiten auf der Erde ausfechten. Während die Gargoyles auf ihrer Kathedrale über die Menschen wachen, planen die Dämonen deren Unterjochung. Lose an den Schauerroman von Mary Shelley angelehnter Fantasy-Horror-Actionfilm, der die Schauwerte seines Graphic-Novel-Looks im Effekte-Gewitter ertränkt und darüber jeden erzählerischen Tiefgang vermissen lässt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
I, FRANKENSTEIN
Produktionsland
USA/Australien
Produktionsjahr
2013
Regie
Stuart Beattie
Buch
Stuart Beattie
Kamera
Ross Emery
Musik
Reinhold Heil · Johnny Klimek
Schnitt
Marcus D'Arcy
Darsteller
Aaron Eckhart (Adam Frankenstein) · Bill Nighy (Naberius) · Yvonne Strahovski (Terra) · Miranda Otto (Leonore) · Socratis Otto (Zuriel)
Länge
93 Minuten
Kinostart
23.01.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Fantasy | Horror | Literaturverfilmung

Heimkino

Die FSK-Freigabe „ab 16“ der Edition bezieht sich auf das Bonusmaterial (Trailer etc.), der Film selbst hat eine Freigabe „ab 12“. Die BD enthält als Tonformat noch "DTS Headphone Surround", zusätzlich ist der dts-HD Sound 11.1 DTS Neo:X™ optimiert ("3 D-Sound".) Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und einen Audiokommentar der Produzenten Gary Lucchesi, Richard S. Wright und James McQuaide mit dem Autor der Graphic Novel Kevin Grevioux. Des Weiteren enthält die umfangreiche Bonussektion noch ein zweiteiliges Feature über das Monster-Design (14 Min. & 13 Min.). Die BD-Editionen sind mit dem Silberling 2014 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Splendid (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Splendid (16:9, 2.35:1, dts-HD7.1 engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Zusammengestückelt aus fremden Leichenteilen, kann einem das Wörtchen „Ich” schon mal schwer über die Lippen kommen. Auch 200 Jahre nach seiner literarischen Geburt durch Mary Shelley besitzt Frankensteins Monster im Blockbusterkino ein Identitätsproblem, wie so viele künstliche Menschen vor ihm. Der artifizielle Film „I, Frankenstein“ hat allerdings keine solchen Probleme. Vielmehr befindet er sich in bester Tradition: Seit ein paar Jahren schlachten sich die Helden der Fantasy-Horror-Actionfilme kulturhistorisch ungestraft durch ein ganzes Arsenal mythischer Schauerfiguren. Genealogie und Zusammenhang sind egal; Hauptsache es knallt. Statt sich auf Dracula zu konzentrieren, begegnet „Van Helsing“ (fd 36 487) Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Werwölfen und eben diesem Geschöpf Frankensteins. In der „Underworld“-Reihe bekrie

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren