Transformers: Ära des Untergangs

Action | USA 2014 | 166 Minuten

Regie: Michael Bay

Vierter Teil der Filmreihe um die "Transformers", Riesenroboter aus dem All, die sich in verschiedenste Fahrzeuge verwandeln können und sich auf der Erde einen Stellvertreterkrieg um das Wohl der Menschheit liefern. Diesmal müssen die vom CIA verfolgten Autobots nicht mehr gegen ihre Erzfeinde, die "Decepticons", sondern gegen die nach ihrem Ebenbild kreierten Riesenroboter eines gierigen Konzerns kämpfen. Laut, brutal und weitgehend sinnbefreit zieht sich der Gewalt- und Pixel-Bombast mit neuer Besetzung in die Länge, ohne sich die Zeit zu nehmen, die neuen Figuren im 3D-Effekte-Gewitter zu mehr als eindimensionalen Chargen werden zu lassen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TRANSFORMERS: AGE OF EXTINCTION
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Michael Bay
Buch
Ehren Kruger
Kamera
Amir Mokri
Musik
Steve Jablonsky
Schnitt
Roger Barton · William Goldenberg · Paul Rubell
Darsteller
Mark Wahlberg (Cade Yeager) · Stanley Tucci (Joshua Joyce) · Nicola Peltz (Tessa Yeager) · Jack Reynor (Shane Dyson) · Kelsey Grammer (Harold Attinger)
Länge
166 Minuten
Kinostart
17.07.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Science-Fiction

Heimkino

Die DVD enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras der BD Editionen beinhalten u.a. das sechsteilige "Making of" "Evolution des Aussterbens" (123 Min). Nur die BD-Editionen sind mit dem Silberling 2014 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, dts-TruHD7.1 engl., DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Wenn einer milliardenschweren Blockbuster-Reihe wie „Transformers“ der Hauptdarsteller wegbricht, ist man versucht, ihr die eigens ausgerufene „Ära des Untergangs“ zu bescheinigen. Shia LaBeouf hatte offenbar keine Lust, ein viertes Mal als menschliche Ameise durch Michael Bays gigantomanische Metallschlachten von Roboter vs. Roboter, von Autobots vs. Decepticons zu krabbeln. Er hätte alles aus seiner Rolle rausgeholt, erklärte er schon zum Start des dritten Teils. Und die narrative Korrosion, die im vierten Teil weiter voranschreitet und wieder das Gefühl vermittelt, ein paar Kindern zuzusehen, wie sie unter lautem Getöse und redundantem Gemurmel ein paar Plastikfiguren aufeinanderprallen lassen, gibt ihm Recht. Das Gehirn wird unterfordert, das Auge überfordert. Besonders wenn einem im auf 165 Minuten aufgeplusterten Zerstörungscountdown dank 3D neben Feuerfunken und Ascheflöckchen auch noch die Metallteilchen um die Ohren fliegen. Willkommen im Pixel gewordenen Plastik-Universum des Spielzeughe

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren