Julian Schnabel - A Private Portrait

Dokumentarfilm | Italien/USA 2017 | 84 Minuten

Regie: Pappi Corsicato

Porträt des US-amerikanischen Malers und Filmemachers Julian Schnabel, der seit seinen ersten Auftritten als raumgreifend-expressiver Künstler vom Erfolg verwöhnt wird. Seine riesigen Bildformate waren schnell bekannt, seine Spielfilme über andere Künstler wurden mit Lob bedacht. Der dokumentarische Film erkundet Schnabels Vita aus einer freundschaftlich vertrauten Perspektive, die Persönliches zusammenträgt und berühmte Weggefährten zur Wort kommen lässt. Doch vom künstlerischen Furor des wuchtigen Mannes, von seinen Energien und Abgründen, wird nichts spürbar; auch wartet man vergebens auf kontroverse Positionen zu Schnabels Kunst wie Person. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
JULIAN SCHNABEL: A PRIVATE PORTRAIT
Produktionsland
Italien/USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Pappi Corsicato
Buch
Pappi Corsicato
Musik
Gabriele Roberto
Schnitt
Tommaso Gallone
Länge
84 Minuten
Kinostart
11.01.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm | Künstlerporträt
Diskussion
Der US-amerikanischen Künstler und Filmemacher Julian Schnabel (Jahrgang 1951) verfügt über einen Lebenslauf, wie ihn sich viele Kreative wohl wünschen würden. Schon vor seinem 30. Geburtstag zählte er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Malern seiner Zeit. Das Ausnahmetalent scheint in den 1980er-Jahren für die Kunstszene in New York etwas Ähnliches gewesen zu sein wie Jim Jarmusch oder Nick Zedd für das unabhängige Filmemachen. Schon seine erste Ausstellung im Jahr 1979 brachte Schnabel den Durchbruch. Der auch in der Statur beeindruckende Mann entwickelte eine großflächige Art des malerischen Ausdrucks, den die Kunstkritiker dem Neo-Expressionismus

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