Maya (Salka Weber) ist um die Dreißig, arbeitet als Nagelstylistin und Maskenbildnerin in München und ist nebenher noch um ihre psychisch kranke Mutter besorgt, die ihre Wohnung kaum noch verlässt. Sie ist Deutsche, doch ihr Opa war Afroamerikaner, und das sieht man Maya auch noch an, weswegen es immer mal wieder Fragen nach ihrer Herkunft gibt. Als sie es beruflich mit einem attraktiven Schauspieler (Patrick Isermeyer) zu tun bekommt, der wie sie einschlägige Erfahrungen hat, auf seine schwarze Hautfarbe angesprochen zu werden, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch der etwas flatterhafte Mime scheint an ihr weniger interessiert als sie an ihm.
Die liebenswürdige Komödie von Regisseurin Katharina Bischof kreist um Hauptfiguren, die ihre multikulturelle Herkunft verbindet und die in der deutschen Gesellschaft mitunter auf Vorurteile treffen, im Großen und Ganzen aber gut zurechtkommen. Einige Handlungsstränge lösen sich etwas einfach auf, eindrücklich ist jedoch der zentrale Plot um die vielfach eingespannte Protagonistin. - Ab 14.