Im zweiten Spielfilm des italienischen Regisseurs Nanni Moretti aus dem Jahr 1978 finden sich schon viele Markenzeichen seines Filmschaffens. Der damals 25-jährige Regisseur beschäftigt sich mit dem Katzenjammer der linksorientierten Studenten, die ein Jahrzehnt nach den großen Protestwellen allmählich realisierten, dass sich gesellschaftlich wenig geändert hat.
Moretti spielt selbst auch die Hauptrolle, einen Studenten mit neurotischen Beziehungen zu Frauen, enger Bindung an die Familie und schwierigen Kontakten zu Freunden, mit denen er an „bewusstseinserweiternden“ Sitzungen teilnimmt.
Der ironische, episodenhafte Film ist eine Art Gruppenautobiografie von jungen Menschen der italienischen Mittelklasse Ende der 1970er-Jahre und greift auch immer wieder das Kino als Thema auf. - Ab 16.