Plötzlich Prinzessin

- | USA 2001 | 115 Minuten

Regie: Garry Marshall

Da die Herrscherlinie eines europäischen Kleinstaates auszusterben droht, entschließt sich die Königin, die in Amerika lebende uneheliche Tochter ihres Sohnes als Prinzessin zu aktivieren. Was folgt, ist die vorhersehbare Verwandlung eines hässlichen Entleins zum schönen Schwan. Der Versuch, die Atmosphäre einer altmodischen "Romantic Comedy" mit dem derben Humor gängiger Teenie-Filme zu verbinden, schlägt ebenso fehl wie die Bemühungen, der müden Geschichte Leben einzuhauchen. Was bleibt, ist eine Ansammlung altbekannter Klischees. (Fortsetzung: "Plötzlich Prinzessin 2", 2004) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE PRINCESS DIARIES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Garry Marshall
Buch
Gina Wendkos
Kamera
Karl Walter Lindenlaub
Musik
John Debney
Schnitt
Bruce Green
Darsteller
Julie Andrews (Königin Clarisse Renaldi) · Anne Hathaway (Mia Thermopolis) · Hector Elizondo (Joe) · Heather Matarazzo (Lilly Moscovitz) · Mandy Moore (Lana Thomas)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Buena Vista
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Diskussion
Seit es das Kino gibt, haben dort auch die Prinzessinnenträume einen festen Platz. Kein Film vermochte ihnen idealtypischere Gestalt zu geben als Walt Disneys Animationsstück „Cinderella“ (fd 26 265), einer von knapp 20 Verfilmungen, die das Grimmsche-Märchen vom Aschenputtel nach Amerika transferierten. In dessen Hauptfigur bündelten sich die Aufstiegsträume der vielen Aschenputtel im Publikum, die ebenfalls darauf hofften, eines Tages aus ihrem Alltag erlöst zu werden und sich unversehens in eine strahlende Prinzessin zu verwandeln. Gerade demokratisch-egalitäre Gesellschaften wie die der Vereinigten Staaten scheinen für die aristokratische Utopie naturgegebener Ungleichheit besonders anfällig zu sein. Ohne die historische Erfahrungen mit den tatsächlichen Schrecken absoluter Fürstenherrschaft kann man sich dort ganz unvermittelt für den äußeren Glanz des Monarchischen begeistern. Und spätestens die nahtlose Verwandlung der Schauspielerin Grace Kelly in die monegassische Fürstin Grazia Patrizia in den 50er-Jahren belegte, wie nah sich auch die Showindustrie Hollywoods seit je

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