Komödie | USA 2004 | 129 Minuten

Regie: Steven Spielberg

Ein Putsch in seinem Heimatland macht einen Amerika-Reisenden zum Staatenlosen und zwingt ihn, die nächsten Monate in der Lounge eines Großflughafens zu verbringen. Die Bezüge zu aktuellen politischen Ereignissen beschränken sich auf Andeutungen, während die kafkaeske Absurdität der Situation schon bald ins Freundlich-Spielerische umschlägt. Eine unterhaltsame, von nahezu schwereloser Spiellaune und inszenatorischer Akrobatik getragene Fabel, die Steven Spielbergs beständige Themen der Heimatlosigkeit und des Verlorenseins in einer fremden, feindseligen Welt von der heiteren Seite anzugehen versucht. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
THE TERMINAL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Steven Spielberg
Buch
Sacha Gervasi · Jeff Nathanson
Kamera
Janusz Kaminski
Musik
Benny Golson · John Williams
Schnitt
Michael Kahn
Darsteller
Tom Hanks (Viktor Navorski) · Catherine Zeta-Jones (Amelia Warren) · Stanley Tucci (Frank Dixon) · Chi McBride (Joe Mulroy) · Diego Luna (Enrique Cruz)
Länge
129 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Universal (1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1/dts)
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Diskussion
Steven Spielberg besitzt eine Schwäche für alles, was mit dem Fliegen zu tun hat. Deshalb sollte es nicht überraschen, dass er sich vom Schicksal des iranischen Exilanten Merhan Karimi Nasseri fasziniert zeigte, der seit 1988 auf einer Bank im Pariser Flughafen Charles De Gaulle sein Leben verbringt, weil er seine Ausweispapiere verloren hat. Doch es ist nicht die kafkaeske Absurdität der Situation, die Spielberg dazu veranlasst hat, diese Geschichte zu verfilmen; auch wenn es jüngst mehrfach den Anschein hatte, als ob er nun bereit sei, auch in Abgründe vorzudringen, denen er bisher geflissentlich auszuweichen pflegte, so offenbarten doch gerade „A.I.“ (fd 35 041) und „Minority Report“ (fd 35 602), dass er sich in philosophisch dichteren Gefilden nur tastend vorwärts bewegt. Je nach persönlicher Veranlagung und Gemütsverfassung mag man das bedauern oder begrüßen. Unverrückbare Tatsache bleibt jedenfalls, dass Spielberg weder seine Vorlieben noch seinen Hang zu simplifizierender Emotionalität abzulegen vermag. Als Zuschauer hat man die Wahl, Spielbergs jüngste Filme entweder als sentimentale Abwiegelungen der Realität zurückzuweisen oder es sich im Kinosessel bequem zu machen und sich unterhalten zu lassen. Obwohl es manchmal schwerfällt, Spielbergs Pathos ohne nachhaltiges Sodbrennen zu verdauen, gibt es in „The Terminal“ d

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