Ralf Königs Lysistrata

Komödie | Spanien 2002 | 88 Minuten

Regie: Francesc Bellmunt

Comic-Verfilmung nach Ralf Königs Persiflage einer Komödie von Aristophanes: Seit Jahren tobt Krieg zwischen Athen und Sparta. Die Frauen sind es leid, dass ihre Männer immer nur mit Kämpfen beschäftigt sind. Unter Führung von Lysistrata treten sie in den sexuellen Streik, um ihre Männer zum Friedensschluss zu bewegen. Zunächst scheint ihr Konzept aufzugehen, doch dann macht ihnen die Athener Schwulenszene einen Strich durch die Rechnung. Trashig-frivole, aber oberflächliche und sehr statische Verfilmung des frechen Antikriegsstoffes. Die schlechte deutsche Synchronisation diskreditiert den Film zusätzlich. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LISISTRATA
Produktionsland
Spanien
Produktionsjahr
2002
Regie
Francesc Bellmunt
Buch
Francesc Bellmunt
Kamera
Julián Elizalde
Musik
An Der Beat
Schnitt
Jaume Martí
Darsteller
Maribel Verdú (Lysistrata) · Juan Luis Galiardo (Hepatitos) · Cristina Solana (Lampito) · Eduardo Antuña (Harpix/Hefklos) · Antonio Belart (Potax/Sülzos)
Länge
88 Minuten
Kinostart
16.12.2004
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Kinowelt (1:2.35/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Die Geschichte von „Lysistrata“ gehört zu den Klassikern des abendländischen Theaters: eine utopische Komödie, die von Aristophanes um 411 v. Chr., nach zwei Jahrzehnten des Krieges zwischen Athen und Sparta, geschrieben wurde und die von der gewitzten Heeresab-schafferin Lysistrate erzählt. Ralf König hat in einem Comic diesen alten Stoff aufgegriffen und eine gewohnt derbe sexuelle Umkodierung vorgenommen, was Regisseur Francesc Bellmunt für seine Filmadaption seinerseits gern aufgriff. Der Comic wie die Comic-Verfilmung variieren den Geschlechterkampf um das dynamische Moment der homosexuellen Option. Die Männer von Sparta und

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