Sahara - Abenteuer in der Wüste

Abenteuer | USA/Deutschland/Spanien 2005 | 124 Minuten

Regie: Breck Eisner

Ein Abenteurer sucht in der Sahara nach dem letzten Ankerplatz eines Kanonenbootes aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, rettet das Leben einer Ärztin der Weltgesundheitsbehörde und bereitet mit ihrer Hilfe der Skrupellosigkeit eines afrikanischen Despoten und der Profitgier eines französischen Industriellen ein Ende. Der inszenatorisch überzeugende, höchst unterhaltsame moderne Abenteuerfilm schlägt aus den alten Versatzstücken des Genres neue Funken und poliert sie durch eine unsentimentale Perspektive auf. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SAHARA
Produktionsland
USA/Deutschland/Spanien
Produktionsjahr
2005
Regie
Breck Eisner
Buch
Thomas Dean Donnelly · Joshua Oppenheimer · John C. Richards · James V. Hart
Kamera
Seamus McGarvey
Musik
Clint Mansell
Schnitt
Andrew MacRitchie
Darsteller
Matthew McConaughey (Dirk Pitt) · Steve Zahn (Al Giordino) · Penélope Cruz (Eva Rojas) · Lambert Wilson (Yves Massarde) · Glynn Turman (Dr. Hopper)
Länge
124 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Abenteuer

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs, einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Hauptdarstellers Matthew McConaughey sowie ein kommentiertes Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.).

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Seit Steven Spielberg weiß man, dass in neueren Abenteuerfilmen weniger ein ungezügeltes Entdecker- und Eroberernaturell am Werk ist als der Nachholbedarf eines wehmütigen Erwachsenen. Die Schatzsuche bis ans Ende der Welt verlässt im Grunde nie die vier Wände des mit exotischen Ausblicken tapezierten Jugendzimmers und federt den genretypischen Imperialismus mit einem verschwörerischen Augenzwinkern ab. Wenn nun in „Sahara“, dem besten Abenteuerfilm seit langem, der Blick gemächlich über das Sammelsurium eines Schatzsucher-Lebens wandert, dann kündigt sich darin auch der Abschied von einigen Insignien dieses Genres an. Zwar ist auch für seine Helden das Unwahrscheinlichste gerade gut genug, doch der heilige Gral liegt nicht mehr in einer nostalgisch verklärten Vergangenheit begraben. Das Unwahrscheinlic

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