Der Duft von Lavendel

- | Großbritannien 2004 | 103 Minuten

Regie: Charles Dance

Eine alternde Frau lebt mit ihrer Schwester in einem Anwesen an der Küste Cornwalls. Sie glaubt, in einem jungen Musiker, der nach einem Schiffbruch ans Ufer gespült wird, ihren lange ersehnten "Prinzen" zu finden. Dieser aber schenkt seine Zuneigung einer schönen russischen Touristin. Halbherziges Drama um eine späte Liebe, dessen illustre Darstellerriege sich nicht in gewohnter Form präsentiert und die Betulichkeit der Inszenierung nicht brechen kann. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
LADIES IN LAVENDER
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2004
Regie
Charles Dance
Buch
Charles Dance
Kamera
Peter Biziou
Musik
Nigel Hess
Schnitt
Michael Parker
Darsteller
Judi Dench (Ursula Widdington) · Maggie Smith (Janet Widdington) · Daniel Brühl (Andrzej Marowski) · Miriam Margolyes (Dorcas) · Natascha McElhone (Olga)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (1:1.78/16:9/Dolby Digital 5.1/dts)
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Diskussion
Der Jungbrunnen scheint versiegt: Das Publikum, an dem sich die betagte Filmkunst bislang finanziell gesund gehalten hat, bleibt zusehends aus. Neben den neuen Medien wirkt das Kino tatsächlich so alt, wie es sein Geburtsjahr nahe legt, und wenn in der derzeitigen Absatzkrise eine Chance liegt, dann die, dass Hollywood die erwachsenen Zuschauer wieder für sich entdeckt. Vorbild könnte dabei das Independentkino sein, in dem auch der Seniorenfilm als eigenes Genre einen Platz gefunden hat. Seine gesetztere Zielgruppe umgarnt es zuweilen verblüffend bunt wie zuletzt Hayao Miyazaki mit seinem Trickfilm „Das wandelnde Schloss“ (fd 37 181), meist aber schlägt es einen

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