Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht

Drama | Großbritannien/USA/Deutschland 2006 | 123 Minuten

Regie: Kevin Macdonald

Ein schottischer Arzt kommt 1971 nach Uganda und ist von der charismatischen Erscheinung Idi Amins fasziniert, der sich an die Macht geputscht hat und seinen Landsleuten rosige Zeiten verheißt. Der Schotte avanciert zum Leibarzt des Diktators und muss miterleben, wie Amins Regentschaft zum Terrorregime wird. Das Drama eines Abenteurers, der sich von der Macht blenden lässt, bis er vor deren Schrecken nicht mehr die Augen verschließen kann. Der in der Zeichnung der Hauptfigur nicht ganz überzeugende Film entwickelt Qualitäten als Polit-Thriller vor allem durch das hervorragende Spiel von Forest Whitaker, der den Diktator ebenso wandelbar wie dämonisch anlegt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE LAST KING OF SCOTLAND
Produktionsland
Großbritannien/USA/Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Kevin Macdonald
Buch
Jeremy Brock · Peter Morgan
Kamera
Anthony Dod Mantle
Musik
Alex Heffes
Schnitt
Justine Wright
Darsteller
Forest Whitaker (Idi Amin) · James McAvoy (Nicholas Garrigan) · Kerry Washington (Kay Amin) · Gillian Anderson (Sarah Merrit) · Simon McBurney (Nigel Stone)
Länge
123 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Politthriller | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit sieben im Film nicht verwendeten Szenen (12 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Immer wenn alle glauben, es könne nicht schlimmer werden, hat das Grauen erst angefangen: In den 1960er-Jahren führt Premierminister Milton Obote in dem gebeutelten afrikanischen Staat Uganda ein hartes Regiment. Unter dem selbsternannten Präsidenten auf Lebenszeit herrschen Korruption und Misswirtschaft; das Volk darbt. In dieser Situation kommt ein charismatischer Politiker an die Schalthebel der Macht. Idi Awo-Ongo Ongoo, der sich später, zum Islam konvertiert, Idi Amin nennt, ist als Heeresminister in seinem Mutterland beliebt und geachtet. Er gibt sich als Mensch aus dem Volk und verspricht, das Land den einfachen Menschen zurückzugeben. Gestützt durch Großbritannien und Israel und mit der Gewissheit, die einfache Bevölkerung Ugandas hinter sich zu haben, putscht er 1971 gegen Obote und wird der neue Hoffnungsträger eines Landes, das am Boden lieg

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