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Horror | USA 2008 | 85 & 89 (Langfassung auf BD) Minuten

Regie: Masayuki Ochiai

Nach einem Autounfall verfolgt eine vermeintlich überfahrene Frau ein beruflich in Tokio weilendes Ehepaar. Die zunächst nur auf den Fotos des Modefotografen erscheinenden Schlieren und Schemen materialisieren sich bald in handfesten Geistererscheinungen, die der Frau des Fotografen Botschaften aus der dunklen Vergangenheit ihres Mannes vermitteln. Routiniert inszeniertes Remake eines thailändischen Gruselfilms ("Shutter", 2004), dem es nicht gelingt, die wahrhaft bedrohlichen Aspekte des Sujets auch nur in Ansätzen zu verdeutlichen.

Filmdaten

Originaltitel
SHUTTER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Masayuki Ochiai
Buch
Luke Dawson
Kamera
Katsumi Yanagishima
Musik
Nathan Barr
Schnitt
Tim Alverson · Michael N. Knue
Darsteller
Joshua Jackson (Bejamin Shaw) · Rachel Taylor (Jane Shaw) · David Denman (Bruno) · John Hensley (Adam) · James Kyson Lee (Ritsuo)
Länge
85 & 89 (Langfassung auf BD) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Horror | Thriller

Heimkino

Die Extras von DVD und BD umfassen u.a. einen Audiokommentar des Drehbuchautors, der Darstellerin Rachael Taylor und des Produzenten Alex Sundell, ein Feature mit elf im Film nicht verwendeten Szenen (14 Min.), inklusive eines alternativen Filmendes sowie ein in sieben Teile geteiltes ausführliches "Making Of" (45 Min.). Beide Medien enthalten eine sog. "Extended Version" des Films (86 Min. / 89 Min. bei 24 Bildern/Sekunde).

Verleih DVD
Fox (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 1.85:1, dts-HD engl., dts dt.)
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Diskussion
Seitdem US-Produzenten entdeckt haben, dass in Fernost erfolgreiche Geistergeschichten wie „Ringu“ („Ring – Das Original“, fd 35 918) oder „Ju-on – The Curse“ auch am amerikanischen Boxoffice Rendite machen, vergeht kaum ein Quartal, in dem nicht ein Remake eines asiatischen Schockers in die hiesigen Kinos kommt. Inzwischen sind es mit Korea und Thailand auch die „Nachbarländer“ Japans, die als Stofflieferanten für den augenblicklich nicht sonderlich inspirierten Horrormarkt Hollywoods herhalten. Es ist kaum verwunderlich, dass bislang keines dieser Remakes die emotionale Qualität der Originale erreichte, auch wenn sie

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