Echte Wiener - Die Sackbauer-Saga

Komödie | Österreich 2008 | 115 Minuten

Regie: Kurt Ockermüller

Kinofilm nach einer österreichischen Fernsehserie über den grantelnden Großvater einer Wiener Familie, der in eine Krise stürzt, als sein geliebter Schrebergarten verwüstet wird. Zum Trost organisiert seine Frau eine Geburtstagsfeier, bei der die gesamte Familie zusammenkommen soll. Da deren Mitglieder nicht unterschiedlicher sein könnten, sind Turbulenzen vorprogrammiert. Charmante Komödie um "typisch Wienerische" Eigenheiten, die unterschiedliche Generationen aufeinander prallen lässt. Trotz einiger konstruiert wirkender Wendungen findet der Film eine überzeugende Balance zwischen Heimatfilm-Idyll und feinsinniger Sozialstudie. (Fortsetzung: "Echte Wiener 2"). - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ECHTE WIENER
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
2008
Regie
Kurt Ockermüller
Buch
Ernst Hinterberger
Kamera
Thomas Benesch
Musik
Hans Zinkl
Schnitt
Angelika Trenner
Darsteller
Karl Merkatz (Edmund "Mundl" Sackbauer) · Ingrid Burkhard (Antonia "Toni" Sackbauer) · Klaus Rott ("Karli" Sackbauer) · Liliana Nelska ("Irmi" Sackbauer) · Erika Deutinger (Hanni Sackbauer)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Diskussion
Was macht einen „echten“ Wiener aus? Er grantelt, besitzt Schmäh und einen Schrebergarten. So ähnlich würde wohl Edmund „Mundl“ Sackbauer (großartig verkörpert von Karl Merkatz), der legendäre Familienpatriarch der ORF-Serie „Mundl – Ein echter Wiener geht nicht unter“ (1975–1979), die wesentlichen Merkmale eines prototypischen Ureinwohners der Stadt umschreiben. Natürlich nicht, ohne zuvor mit einem „eh kloa“ lakonisch darauf hinzuweisen, dass die Antwort auf diese Frage doch auf der Hand liege. Genauso wie Mundl in den Geheimnissen der Welt wie in einem offenen Buch zu lesen glaubt. Auch das mach

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