Der Informant!

Komödie | USA 2009 | 108 Minuten

Regie: Steven Soderbergh

Ein leitender Angestellter eines großen Agrar-Konzerns in den USA macht in den 1990er-Jahren das FBI auf kriminelle Preisabsprachen seines Unternehmens aufmerksam und bietet sich als Informant an. Steven Soderbergh entwickelt aus diesem Stoff ein schillerndes, vorzüglich gespieltes Porträt, das Ansätze einer Agentenfilm-Parodie zeigt und auf einschlägige "Corporate Crime"-Thriller verweist, dabei aber geschickt alle Genremuster unterläuft. Die elliptische Erzählweise, kontrapunktisch eingesetzte Stilmittel und Anachronismen verblüffen ebenso wie sie bestens unterhalten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE INFORMANT!
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Steven Soderbergh
Buch
Scott Z. Burns
Kamera
Peter Andrews
Musik
Marvin Hamlisch
Schnitt
Stephen Mirrione
Darsteller
Matt Damon (Mark Whitacre) · Scott Bakula (Agent Brian Shepard) · Joel McHale (Bob Herndon) · Melanie Lynskey (Ginger Whitacre) · Eddie Jemison (Kirk Schmidt)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Spionagefilm

Heimkino

Die Extras der DVD umfassen u.a. ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.). Die BD enthält zudem einen Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors. Die BD enthält des Weiteren eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 1.85:1, DTrueHD engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Es ist bezeichnend, dass Steven Soderbergh den Protagonisten seines neuen Films gleich mehrfach John Grisham und dessen erfolgreich verfilmten Bestseller „Die Firma“ erwähnen lässt. Mit jenem Thriller teilt „The Informant!“ eine auffallend ähnliche Ausgangskonstellation: Auch hier bekommt ein ebenso ambitionierter wie unsicherer Mann es mit dem FBI zu tun, während das Unternehmen, in dem er selbst in gehobener Position angestellt ist, in weit reichende kriminelle Machenschaften verstrickt ist. Während die wiederholt eingestreute Referenz die Ähnlichkeiten beider Stoffe bewusst macht, schärft sie aber vor allem die Sensibilität dafür, wie eigensinnig und konsequent der Film die Konventionen eines Thrillers – mehr noch: jedes Genres – unterläuft. Auch der nahe liegende Vergleich mit einem anderen, vordergründig ähnlichen Film vermittelt vor allem einen Eindruck davon, was „The Informant!“ eben nicht ist: Anders als „The Insider“ (fd 34234) handelt es sich, obwohl ebenfalls auf

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