Swansong - Story of Occi Byrne

Drama | Irland/Deutschland 2009 | 87 Minuten

Regie: Conor McDermottroe

Die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, der als Sohn einer unverheirateten, alleinstehenden Mutter im Irland der 1970er-Jahre gegen seine soziale Brandmarkung als "Bastard" ankämpft und um Akzeptanz ringt. Von der Häme und Ablehnung, die ihm entgegenschlagen, zu aggressiven Ausbrüchen verleitet, pendelt seine Suche zwischen Hoffnung und Scheitern. Das auf einem Theaterstück beruhende Drama fesselt dank der stimmigen Raumpoetik sowie der vibrierenden Präsenz des Hauptdarstellers. In der Zeichnung der Nebenfiguren und des sozialen Milieus verharrt der Film dagegen weitgehend in Klischees. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SWANSONG: STORY OF OCCI BYRNE
Produktionsland
Irland/Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Conor McDermottroe
Buch
Conor McDermottroe
Kamera
Alexander du Prel
Schnitt
Mairead McIvor
Darsteller
Martin McCann (Occi Byrne) · Jodie Whittaker (Bridget Byrne) · Gerard McSorley (Michael Byrne) · Brid Brennan (Theresa Byrne) · Owen Roe (Doctor Scanlon)
Länge
87 Minuten
Kinostart
18.08.2011
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung
Diskussion
Ein kleiner Junge versucht in mehreren Anläufen, ein leeres Fass eine steile Düne hinauf zu rollen, spöttisch angespornt von drei anderen Jungen. Später sieht man, wie sie ihn dazu überreden, sich in das Fass hinein zu setzen, und ihn darin den Anhang hinunterrollen lassen – ein schmerzhafter Höllenritt, von dem der Junge äußere, aber auch innere Blessuren davonträgt. Conor McDermottroe führt seine Hauptfigur Austin „Occi“ Byrne als eine Art neuen Sisyphos ein: Die Bergspitze, die er erreichen will, ist Akzeptanz innerhalb der irischen Kleinstadt-Gesellschaft der 1970er-Jahre, in der er aufwächst. Der Stein, den er dabei zu rollen hat und der ihn immer wieder ganz tief nach unten wirft, sind die Häme und die Ausgrenzung, die ihm entgegenschlagen: Als „Bastard“, als unehelicher Sohn,

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