Drama | Griechenland 2010 | 96 Minuten

Regie: Athina Rachel Tsangari

Eine junge Frau begleitet ihren sterbenden Vater, einen Architekten. Gleichzeitig begibt sie sich mit Hilfe ihrer besten Freundin und eines Mannes, den sie während der Arbeit trifft, auf emotional-erotische Entdeckungsreise. Ein höchst eigenwilliger, zwischen Skurrilität, verfremdender Theatralität und "zoologischer" Beobachtung der seltsamen Spezies "Mensch" changierender Film, der den Prozess des Abschiednehmens auslotet. Dabei skizziert er ein offenes Bild des krisengebeutelten Griechenlands und erzählt auch von den verlorenen Utopien der Vätergeneration sowie den Versuchen der Jungen, sich eine neue Identität zu schaffen. (O.m.d.U.) - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ATTENBERG
Produktionsland
Griechenland
Produktionsjahr
2010
Regie
Athina Rachel Tsangari
Buch
Athina Rachel Tsangari
Kamera
Thimios Bakatakis
Schnitt
Sandrine Cheyrol · Matthew Kohnson
Darsteller
Ariane Labed (Marina) · Yorgos Lanthimos (Ingenieur) · Vangelis Mourikis (Spiros) · Evangelia Randou (Bella)
Länge
96 Minuten
Kinostart
10.05.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
REM (16:9, 1.85:1, DD5.1 gri.)
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Diskussion
Und dann fragst du mich, was schaust du am liebsten an? Und ich sage: Naturfilme. Weil man da sehen kann, wie schön die Welt und was die Tiere tun, wohin die Vögel ziehn, wenn es kalt wird in Berlin.“ Als Funny van Dannen vor vielen Jahren (auch) mit diesem Lied reüssierte, ahnte man noch nichts von der Finanzkrise Griechenlands und auch nichts von der „Neuen Welle“ des jungen griechischen Films, die aktuell gerne beschworen wird, weil davon hierzulande so wenig zu sehen war. Das soll sich jetzt ändern: mit „Attenberg“ von Athina Rachel Tsangari und „Alpen“ von Giorgos Lanthimos kommen binnen kurzer Zeit gleich zwei Filme in einige deutsche Kinos, die von der Kraft und der Fantasie eines unabhängigen „Krisenkinos“ erzählen. Dass „Attenberg“ bislang auf internationalen Festivals für Furore sorgte und die wirklich beeindruckende Ariane Labed auf dem Festival von Venedig 2010 (!) mit dem Darstellerpreis

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