Action | USA 2013 | 110 Minuten

Regie: Neill Blomkamp

Die Menschheit ist in der Zukunft auf zwei Lebensräume aufgeteilt: Auf der Erde kämpfen sich die Massen durch einen tristen, gefährlichen Alltag, auf der gigantischen Raumstation "Elysium" frönen die Reichen dem schönen Leben. Um sein bedrohtes Leben zu retten, will ein verstrahlter Fabrikarbeiter in die Bastion der Reichen eindringen und bekommt es dabei mit einem psychopathischen Cyborg-Krieger zu tun, der im Auftrag der machtgierigen Verteidigungsministerin Flüchtlingsschiffe davon abhält, die prächtigen Gärten von "Elysium" zu erreichen. Dystopisches Science-Fiction-Actiondrama, das kritische Fragen nach gesellschaftlichen Polaritäten, der Exklusivität als Unterdrückungssystem sowie der Wechselbeziehung von Emotion, Fleisch und Digitalem stellt. Der bemerkenswerte eigenständige Stil des Films geht im hysterischen Finale unter. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ELYSIUM
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Neill Blomkamp
Buch
Neill Blomkamp
Kamera
Trent Opaloch
Musik
Ryan Amon
Schnitt
Julian Clarke · Lee Smith
Darsteller
Matt Damon (MaxDe Costa) · Jodie Foster (Ministerin Delacourt) · William Fichtner (John Carlyle) · Diego Luna (Julio) · Sharlto Copley (Kruger)
Länge
110 Minuten
Kinostart
15.08.2013
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Action | Science-Fiction

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der umfangreichen BD umfassen u.a. das ausführliche, dreiteilige „Making of“ "Die Reise nach Elysium" (46 Min.) sowie eine so im Film nicht enthaltene Szene (2 Min.) sowie das Feature "Visionen von 2154 (Konzeptbilder, 3D Modelle & Entwicklung der Spezialeffekte mit Menü)" (40 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Oben, da ist es grün und weit, die Menschen atmen saubere Luft und schwelgen im Luxus. Unten riecht es nach Dreck und Öl. Hier vegetiert die Mehrheit in Slums vor sich hin, und man kann froh sein, nicht bei einem der zahlreichen Arbeitsunfälle den Maschinen zum Opfer zu fallen, mit denen die Oberen ihr bequemes Leben produzieren lassen. Filmgeschichtlich lässt sich diese Motivik recht genau verorten: Schon in seinem dystopischen Klassiker „Metropolis“ aus dem Jahre 1927 verortete Fritz Lang die sozialen Schichten entlang einer vertikalen Achse. Wir haben längst gelernt, dass Paradiese nur trügerische sein können, wo immer der Mensch versucht, den Dualismus von Himmel und Hölle nachzubauen. Vielleicht lässt Neill Blomkamp deswegen nur selten eine schwärmerische Totale von „Elysium“ zu, diesem Refugium nahe der E

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