Der Geschmack von Apfelkernen

Drama | Deutschland 2012 | 121 Minuten

Regie: Vivian Naefe

Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt eine junge Frau ein Haus, das zum Ausgangspunkt einer filmischen Reise durch 80 Jahre familiärer Vergangenheit wird, in der vor allem selbstbewusst-starke Frauen eine Rolle spielen. Eine Familiensaga nach einem Bestseller, die lediglich durch das Spiel der charismatischen Hauptdarsteller und stimmungsvolle Bilder für sich einnimmt. Das unausgereifte Drehbuch, holprige Dialoge und ein untalentierter Soundtrack erschweren die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Geheimnissen und offenen Wunden der Vergangenheit, die dem Glück der Protagonisten im Wege stehen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Vivian Naefe
Buch
Rochus Hahn · Uschi Reich
Kamera
Martin Langer
Musik
Sebastian Pille
Schnitt
Barbara von Weitershausen
Darsteller
Hannah Herzsprung (Iris) · Florian Stetter (Max) · Marie Bäumer (Inga) · Meret Becker (Harriet) · Hildegard Schmahl (Bertha)
Länge
121 Minuten
Kinostart
26.09.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Literaturverfilmung
Diskussion
Die Erbschaft trifft die 28-jährige Iris ziemlich unerwartet. Sie zögert, ob sie das Haus ihrer verstorbenen Großmutter Bertha im norddeutschen Bootshaven wirklich übernehmen soll. Als sie nach der Beerdigung durch die Zimmer und den verwilderten Garten streift, kommen Erinnerungen an schmerzliche wie glückliche Zeiten hoch, deren Visualisierung eine über 80 Jahre währende Familiengeschichte beschert. Man lernt neben Iris’ Mutter Christa die schöne Tante Inga kennen, die immer elektrische Schläge austeilt – und vielleicht deshalb keinen passenden Mann gefunden hat. Tante Harriet hat sich nach dem Tod ihrer Tochter Rosmarie dem Sektierertum verschrieben, und Berthas Nachbar Carsten

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