Der fast perfekte Mann

Komödie | Deutschland 2013 | 97 (24 B./sec.)/93 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Vanessa Jopp

Eben erst von seiner schwangeren Geliebten verlassen, wird ein egoistischer Fernsehmoderator Ende 30 mit dem ihm bisher unbekannten Sohn seiner Halbschwester konfrontiert, die nach einem Unfall im Koma liegt. Nun soll er sich um den traumatisierten, sehr anhänglichen Jungen kümmern. Eine bemühte dramatische Komödie über die nachgeholte Reifung eines Berufsjugendlichen, der es nicht gelingt, sich von einschlägigen Vorbildern abzusetzen. Das vorhersehbare Drehbuch und die schwerfällige Inszenierung finden weder für die leichten noch die schweren Momente die passenden Dialoge und Szenen, was die Anteilnahme nachhaltig untergräbt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Vanessa Jopp
Buch
Jane Ainscough
Kamera
Dixie Schmiedle
Musik
Alex Geringas · Joachim Schlüter
Schnitt
Brigitta Tauchner
Darsteller
Benno Fürmann (Ulf) · Louis Hofmann (Aaron) · Jördis Triebel (Anni) · Ross Antony (Justin) · Florentine Lahme (Nike Guldner)
Länge
97 (24 B./sec.)/93 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
24.10.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion
Entspräche diese Wohnung dem Herzen ihres Bewohners, wäre es angeraten, schleunigst auszuziehen: Eiskalt durchdesignt, mit grauen Wänden und metallenen Möbeln und ohne überflüssige Erinnerungsstücke komplettiert das Habitat von Ulf sein Selbstverständnis einer aalglatten Effizienz. Doch im Leben des Fernsehmoderators ist bei Weitem nicht alles so perfekt, wie es der schicke Lifestyle suggeriert. Seine mediale Präsenz beschränkt sich auf Show-Kochen und Small-Talks bei einem Hamburger Lokalsender – und seine weibliche Anhängerschaft auf ein paar ältliche Groupies und die langjährige Beziehung zur Bio-Imbiss-Betreiberin Anni, von deren Anwesenheit nur eine Zahnbürste im Bad zeugt. Doch Anni ist schwanger, und da Ulf

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