Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft

- | USA 2013 | 105 Minuten

Regie: Ken Scott

Ein überschuldeter Fleischlieferant, der mit seiner Freundin gerade sein erstes Kind erwartet, wird mit den Resultaten seiner zwei Jahrzehnte zurückliegenden Samenspenden konfrontiert. 142 seiner insgesamt 533 gezeugten Kinder wollen die Identität des Spenders gerichtlich ermitteln lassen, der daraufhin heimlich Kontakt zu seinen Nachkommen aufnimmt und beträchtliche Vatergefühle entwickelt. Lahmes „Remake“ der franko-kanadischen Komödie „Starbuck“, das inszenatorisch sehr enttäuscht, obwohl es vom selben Regisseur stammt. Bei der haargenauen Reproduktion der Vorlage für den US-amerikanischen Markt wurden zwar die Schwächen des Originals importiert, aber nicht dessen Warmherzigkeit. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DELIVERY MAN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Ken Scott
Buch
Ken Scott
Kamera
Eric Edwards
Musik
Jon Brion
Schnitt
Priscilla Nedd-Friendly
Darsteller
Vince Vaughn (David Wozniak) · Chris Pratt (Brett) · Cobie Smulders (Emma) · Andrzej Blumenfeld (Mikolaj) · Simon Delaney (Victor)
Länge
105 Minuten
Kinostart
05.12.2013
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Mit Anfang 40 wäre es an David Wozniak, endlich zuliefern, beruflich und privat. Im Kühlwagen warten die Fleischberge und Fußballtrikots des väterlichen Metzgereibetriebs auf ihre Auslieferung – und Davids frisch geschwängerte Freundin Emma auf mehr Verantwortung. Die Gläubiger hingegen haben das Warten satt und wechseln beim Eintreiben ihrer Schulden die Gangart. David, der Lieferchaot mit dem großen Herz und einem grünen Daumen für die kleine Marihuana-Plantage im Wohnzimmer, ist bei weitem nicht der geflügelte Hermes bürgerlicher Pflichterfüllung, den seine Liebsten von ihm erwarten. Doch dann steht plötzlich ein Anwalt im Mini-Apartment und eröffnet dem Mann, der in verzweifelter Selbstverleugnung „Yo no soy David

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