Die Bücherdiebin

Jugendfilm | USA/Deutschland 2013 | 132 Minuten

Regie: Brian Percival

Verfilmung eines Jugendbuch-Bestsellers über ein junges Mädchen, das dem Schrecken von Nationalsozialismus und Krieg mit der Flucht in die Literatur begegnet. Der Tod höchstpersönlich erzählt die Geschichte der Neunjährigen, die bei ihren Ersatzeltern das Lesen lernt, sich durch Bücherdiebstähle geistige Nahrung beschafft und Freunde findet. Die simplifizierte Erzählung sucht ihr Heil in musikalischem Pathos, perfekter Ausstattung und einer Fokussierung auf die tragischen Einbrüche, was die Zumutungen der NS-Zeit ins Zentrum rückt, nicht aber die innere, literarische Emigration der Protagonistin. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE BOOK THIEF
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Brian Percival
Buch
Michael Petroni
Kamera
Florian Ballhaus
Musik
John Williams
Schnitt
John Wilson
Darsteller
Geoffrey Rush (Hans Hubermann) · Emily Watson (Rosa Hubermann) · Sophie Nélisse (Liesel) · Ben Schnetzer (Max) · Nico Liersch (Rudi Steiner)
Länge
132 Minuten
Kinostart
13.03.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Jugendfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Alle Menschen werden sterben. Das Wichtigste ist, darüber nicht in Panik zu geraten. So lautet der Ratschlag eines Erzählers, der zu Beginn mit der Kamera durch die Wolken bricht, über schneebedeckte Landschaften schwebt und an einem Zug und einer kleinen Reisenden hängenbleibt. Liesel, deren jüngerer Bruder gerade in den Armen der Mutter verstorben ist, habe ihn berührt. Der Erzähler, den der australische Schriftsteller Markus Zusak in seinem Jugendbuch „Die Bücherdiebin“ (2005) etablierte, ist nicht nur allwissend, sondern auch allmächtig: Es ist der Tod höchstpersönlich, der vom Schicksal der Neunjährigen berichtet, die 1938 bei Adoptiveltern unterkommt, weil sie in Nazi-Deutschland nicht bei ihrer kommunistischen Mutter bleiben kann. Warum Liesel in einer Zeit, in der Uniformität anges

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