Ai Weiwei - The Fake Case

Dokumentarfilm | Dänemark/Großbritannien 2013 | 89 Minuten

Regie: Andreas Johnsen

Nach einer 81-tägigen Inhaftierung wird der chinesische Künstler Ai Weiwei im April 2011 unter Hausarrest gestellt und von der Polizei auf Schritt und Tritt überwacht. Doch er denkt nicht daran, sich durch die Repressionen an seiner Arbeit hindern zu lassen. Die dokumentarische Kamera heftet sich an seine Fersen, protokolliert den Rummel der ausländischen Presse um seine Person, begleitet ihn aber auch bei augenzwinkernden Aktionen, in denen er seine Verfolger karikiert. Tiefere Einblicke in Ais Kunst oder Kunstauffassung vermittelt der Film dabei nicht; auch drohen hinter seiner Lichtgestalt die Bedingungen anderer chinesischer Künstler in Vergessenheit zu geraten. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
AI WEIWEI - THE FAKE CASE
Produktionsland
Dänemark/Großbritannien
Produktionsjahr
2013
Regie
Andreas Johnsen
Buch
Andreas Johnsen
Kamera
Andreas Johnsen
Schnitt
Adam Nielsen
Länge
89 Minuten
Kinostart
08.05.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Aktuell ist im Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellung „Ai Weiwei – Evidence“ zu sehen (noch bis zum 7. Juli 2014). Die weltweit bislang größte Soloschau des chinesischen Konzeptkünstlers Ai Weiwei ist derzeit nur eine von vielen Möglichkeiten, sich mit dem Dissidenten und Provokateur auseinanderzusetzen. Es ist, um es vorsichtig zu formulieren, nicht die aufregendste. Denn Ais aktuelle Installationen, Objekte und Videos sind eng mit seiner persönlichen Situation und den politischen Missständen in China verknüpft. Für Kunstbetrachter, die einen ästhetischen Mehrwert fordern, sind diese Werke wenig geeignet. So erinnern im Eingang der Berliner Ausstellung 150 dekorativ an der Decke hängende Fahrräder an den 2008 in Shanghai hingerichteten Yang Jia. Der 28-Jährige war wegen F

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