Jens Hinrichsen

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Jazzgesang und Bettgeflüster: Ein Nachruf auf Doris Day

Sie sang für Alfred Hitchock den „Oscar“-prämierten Song „Que sera, sera“ in „Der Mann, der zuviel wusste“ und war im Duo mit Rock Hudson in den frühen 1960ern eine der erfolgreichsten Komödiantinnen Hollywoods: Doris Day, leider viel zu oft reduziert aufs Image der patenten, sangesfreudigen Sauberfrau, ist im 13.5. im Alter von 97 Jahren verstorben.

Ein Nachruf von Jens Hinrichsen

Eine Begegnung mit Regisseur Barry Jenkins

Dank seines introvertierten Kinodramas „Moonlight“, das 2017 mit einem „Oscar“ als bester Film geehrt wurde, wurde Barry Jenkins schlagartig berühmt. Jetzt bringt der afroamerikanische Regisseur seine James-Baldwin-Verfilmung „Beale Street“ in die Kinos. Eine Begegnung mit dem Filmemacher in Berlin.

Von Jens Hinrichsen

Berlinale 2019: „Synonymes“ gewinnt „Goldenen Bären“

Ein Israeli landet in Paris und will Franzose werden. Schnell und ohne Umwege. Doch die Vergangenheit, seine Herkunft und Prägung lassen sich nicht einfach abstreifen. In dem verblüffenden Versuch einer Assimilation, ersonnen und inszeniert von dem israelischen Regisseur Nadav Lapid, erkannte die Jury bei der „Berlinale“ ihren Siegerfilm – Migration aus der Perspektive eines Ankommenden. Ein kluge Entscheidung.

Von Jens Hinrichsen


Die „Berlinale“ Retrospektive 2019

Im Rahmen der 69. Berlinale (7.-17.2.) zeigt die diesjährige Restrospektive ausschließlich Filme von Frauen: Rund 50 zwischen 1968 und 1999 entstandene deutsche Spiel- und Dokumentarfilme sind unter der Überschrift „Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen“ zu sehen.

Von Jens Hinrichsen

Sanfte Bestie Mensch

Es braucht kein Jubiläum, um an Peter Lorre (1904-1964) zu erinnern. Als Kindermörder in Fritz Langs „M“ (1931) wurde der Schauspieler zur Kinolegende. Das Deutsche Historische Museum in Berlin präsentiert bis zum 30. September knapp die Hälfte der rund 80 Kinofilme, in denen der 1933 emigrierte Lorre mitgespielt hat. Außerdem ist seine lange zu Unrecht vergessene Regiearbeit „Der Verlorene“ (1951) zu sehen. Eine Hommage an einen Unvergesslichen des Weltkinos.

Von Jens Hinrichsen

Romuald Karmakar: Dokumentarisches

Himmler im Herrenklo und andere verblüffende Begegnungen: Die Berliner Galerie Ebensperger präsentiert in Kooperation mit der Medienkunst-Initiative Luxoom Lab dokumentarische Werke des Filmemacher Romuald Karmakar. Noch bis 30. Juni sind sie im atmosphärischen Rahmen des ehemaligen Krematoriums zu erleben.