The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben

Biopic | Großbritannien/USA 2014 | 114 Minuten

Regie: Morten Tyldum

Der brillante junge Mathematiker, Logiker, Kryptoanalytiker und Informatiker Alan Turing wird im Zweiten Weltkrieg von der britischen Regierung in ein Team von Kryptografen berufen, um die Codes der Enigma-Verschlüsselungsmaschine zu knacken, auf denen der deutsche Funkverkehr beruht. Dabei machen ihm nicht nur technische Probleme zu schaffen, sondern auch seine überhebliche Art, die ihm Gegner in den eigenen Reihen schafft. Konventionelle Filmbiografie über Turing (1912-1954), die den Wettlauf gegen die Zeit spannend umsetzt und mit einem grandiosen Hauptdarsteller aufwartet. Zwiespältig ist der Film in der Abbildung von Turings Homosexualität, die zwar nicht ausgespart, aber an die Ränder verschoben wird und weitgehend abstrakt bleibt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE IMITATION GAME
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Morten Tyldum
Buch
Graham Moore
Kamera
Óscar Faura
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
William Goldenberg
Darsteller
Benedict Cumberbatch (Alan Turing) · Keira Knightley (Joan Clarke) · Matthew Goode (Hugh Alexander) · Rory Kinnear (Det. Robert Nock) · Allen Leech (John Cairncross)
Länge
114 Minuten
Kinostart
22.01.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic | Spionagefilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors, ein längeres „Making of“ (23 Min.) sowie ein Feature mit zwei im Film nicht verwendeten Szenen (4 Min.).

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Ein Genie von Format hat kein Taktgefühl, ist egozentrisch, sprunghaft, und es setzt – vor allem – grenzenloses Vertrauen in die eigenen geistigen Fähigkeiten. In dieser Tradition von Leinwand-Genies präsentiert sich auch Alan Turing, der britische Mathematiker und Wegbereiter bei der Erfindung des Computers, im Biopic „The Imitation Game“: Er melde sich nicht, um Großbritannien im Zweiten Weltkrieg vor dem Feind zu beschützen, erklärt der 27-Jährige, als er 1939 in Bletchley Park vorstellig wird. In der geheimen Anlage sollen die Codes geknackt werden, mit denen der Militärapparat der Nazis operiert und die zum großen Teil von der als unentschlüsselbar geltenden Enigma-Maschine produziert werden – die einzige Aufgabe, die Turing für eine seinem Verstand entsprechende Herausforderung hält. Dass er sich mit seiner Arroganz unter den anderen Kryptographen und bei seinen Vorgesetzten sofort Fe

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