Komödie | USA 2014 | 112 Minuten

Regie: Evan Goldberg

Ein US-amerikanischer Fernsehmoderator und sein Redakteur ergattern ein Interview mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. Die CIA verlangt von den beiden, den Diktator bei der Gelegenheit umzubringen, doch vor Ort freundet sich der Moderator mit dem ebenso sensiblen wie rücksichtslosen Kim an und weigert sich, den Auftrag auszuführen. Anarchische Komödie voller derber Witze, Slapstick-Nummern, subtiler Anspielungen und ironischer Brechungen, der es bei alldem mit seinem politischen Anliegen durchaus nicht unernst ist. Neben der satirischen Abrechnung mit der nordkoreanischen Diktatur bietet der Film eine rasante Parodie auf das US-amerikanische Showgeschäft. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE INTERVIEW
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Evan Goldberg · Seth Rogen
Buch
Dan Sterling
Kamera
Brandon Trost
Musik
Henry Jackman
Schnitt
Zene Baker · Evan Henke
Darsteller
James Franco (Dave Skylark) · Seth Rogen (Aaron Rapaport) · Lizzy Caplan (Agent Lacey) · Randall Park (Präsident Kim) · Diana Bang (Sook)
Länge
112 Minuten
Kinostart
05.02.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras der DVD umfassen u.a. einen Audiokommentar der Regisseure. Die umfangreichere BD enthält zudem ein Feature mit 14 im Film nicht verwendeten Szenen (25 Min.) sowie diverse Kurzfeature, die Detailaspekte eher komödiantisch beleuchten (insges.: 49 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
„PR money can’t buy“, heißt eine Weisheit der Werbebranche, die sich bei „The Interview“ durch die Hackerangriffe auf Sony, Attentatsdrohungen und den verbalen Schlagabtausch zwischen den USA und Nordkorea einmal mehr bewahrheitete. Dabei ist der Film selbst nur begrenzt politisch und mindestens ebenso sehr eine Parodie auf das US-amerikanische Showgeschäft, wie er eine satirische Abrechnung mit der nordkoreanischen Diktatur ist. Gerade in der nur leicht überspitzten Darstellung der Mechanismen einer westlichen Klatsch- Show ist der Film ziemlich grandios. Die erste halbe Stunde ist ein rasant-komischer Aufgalopp zwischen Eminems Schwulen-Outing und dem öffentlichen Geständnis von Rob Lowe, dass ihm die Haare ausfallen. Dazwischen agiert und agitiert James Franco als einfach gestrickter, selbstverliebter Trash-Moderator

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