Victor Frankenstein - Genie und Wahnsinn

Drama | USA/Großbritannien 2015 | 110 Minuten

Regie: Paul McGuigan

Recht freie Neuverfilmung des „Frankenstein“-Stoffs aus dem Roman von Mary Shelley, die das Geschehen um den größenwahnsinnigen Wissenschaftler, der tote Materie zum Leben erwecken will, aus der Perspektive seines Assistenten erzählt. Inszeniert als Mischung aus Actionfilm, Buddy-Movie und Schauermärchen, verharrt der Film in Äußerlichkeiten und vorhersehbaren Handlungssträngen. Auch das überzeugende Kostüm- und Produktionsdesign sowie die sich redlich mühenden Hauptdarsteller können das schwache Drehbuch und die mangelnde Originalität der unbefriedigenden Adaption nicht überdecken. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
VICTOR FRANKENSTEIN
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2015
Regie
Paul McGuigan
Buch
Max Landis
Kamera
Fabian Wagner
Musik
Craig Armstrong
Schnitt
Charlie Phillips · Andrew Hulme
Darsteller
James McAvoy (Victor Frankenstein) · Daniel Radcliffe (Igor) · Jessica Brown Findlay (Lorelei) · Andrew Scott (Roderick Turpin) · Charles Dance (Baron Frankenstein)
Länge
110 Minuten
Kinostart
12.05.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Science-Fiction

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält indes u.a. ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (13 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts dt.)
DVD kaufen

Gut besetzte, aber wenig inspirierte Adaption des Frankenstein-Stoffes nach Mary Shelley

Diskussion
Es muss schon sehr viel brackiges Wasser die Themse hinabfließen, bis es Victor Frankenstein schließlich doch kapiert und seinem plattköpfigen Monster entgegenschleudert: „You are not life!“ Dass man diesen Satz nach fast zwei Stunden Spektakel eher gelangweilt denn gespannt zur Kenntnis nimmt, hat vor allem damit zu tun, dass sich die Notwendigkeit einer erneuten „Frankenstein“-Adaption in der Version des Drehbuchautor Max Landis und des Regisseur Paul McGuigan nicht erschließen will. Immerhin gibt es unzählige Verfilmungen des vom Anfang des 19. Jahrhunderts stammenden Mary-Shelley-Romans: Wikipedia listet, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, 30 Frankenstein-Filme auf, der erste datiert von 1910. Dabei zeigte jün

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