Lomo - The Language of Many Others

Drama | Deutschland 2017 | 101 Minuten

Regie: Julia Langhof

Ein Abiturient bloggt recht erfolgreich über seinen Alltag und seine Lebensweisheiten, wobei ihn die Privatsphäre anderer wenig tangiert. Als er von einer Mitschülerin zurückgewiesen wird, rächt er sich durch ein intimes Video. Die Konsequenzen dieser Aktion werfen ihn komplett aus der Bahn. Der Debütfilm porträtiert eine Generation, die mit Internet und den sozialen Medien aufgewachsen ist, was ihre Suche nach einer erwachsenen Identität nicht gerade erleichtert. Die arg konstruierte Handlung und stereotype Nebenfiguren untergraben nachhaltig das kritische Potenzial der Geschichte. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Julia Langhof
Buch
Thomas Gerhold · Julia Langhof
Kamera
Michal Grabowski
Schnitt
Thomas Krause · Halina Daugird
Darsteller
Jonas Dassler (Karl) · Lucie Hollmann (Doro) · Peter Jordan (Michael) · Eva Nürnberg (Anna) · Barbara Philipp (Traudel)
Länge
101 Minuten
Kinostart
12.07.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama
Diskussion
Der 17-jährige Karl ist einer, dem die Welt offensteht, der aber keinen Bock auf diese Welt hat. Mit kühlem Blick seziert er seine Umgebung: die wohlsituierte Familie mit dem schmallippigen Vater, der als Architekt dringend den Auftrag für den Bau eines Ministeriums braucht, die Mutter, die etwas zu obsessiv am Computer spielt, und in der Schule den Lehrer, der im Unterricht „Motörhead“-T-Shirts trägt. Während seine blonde Zwillingsschwester nach dem Abitur in Ottawa studieren will und schon mal den Trenchcoat probeträgt, hat Karl keinen Plan. Er will auch keinen haben. Sein Interesse gilt ausschließlich seinem Blog „LOMO – The Language of Many Others“, auf dem er über den Sinn oder Unsinn des Lebens philosophiert und damit in der weiten digitalen Welt auf viele offene Ohren stößt. „Meine Eltern haben mir immer gesagt, ich sei etwas Besonderes. Die

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