Kirsten Taylor

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Tod und Trauer im Kinderfilm

Der Tod ist im Kinderfilm eine heikle Sache: Viele finden, er hat dort nichts zu suchen, weil das Thema schlichtweg zu traurig, zu schwer erscheint. Warum eigentlich? Filme, die altersgerecht von Tod und Trauer erzählen, können Brücken bauen, die Kindern helfen, Ängste und Erfahrungen rund um den unausweichlichen Abschied vom Leben und von geliebten Menschen in Worte und Bilder zu fassen.

Von Kirsten Taylor

Berlinale 2019: Die Filme von Generation Kplus und 14plus

Wer bin ich und was will die Welt von mir? Die Beiträge in den Kinder- und Jugendfilmsektionen der ‚Berlinale“ zeigen keine Scheu vor schwierigen Themen oder formal eigensinnigen Erzählweisen. „Den Unterdrückten eine Stimme geben“ lautet das Motto für die diesjährige Filmauswahl.

Transgender im Film

Die Wahrnehmung von Transgender-Menschen hat sich in der Gesellschaft und auch im Kino in den letzten Jahren gewandelt: Vermehrt erzählen Filme von der existenziellen Herausforderung, die eigene Transidentität ausleben zu dürfen. Das belgische Drama „Girl“ zeigt aktuell, wie schwer dies gerade für Jugendliche in der Pubertät ist, und hat darin bereits einige Vorgänger.

Das Kino und die Kinder

Nicht jeder Film, der über die Kindheit oder aus der Perspektive von Kindern erzählt, ist primär für ein junges Publikum gedacht. Die frühen Jahre sind auch deshalb ein Topos der Filmgeschichte, weil sich retrospektiv vieles erst richtig sortieren, einordnen und differenzieren lässt. Kinder halten Erwachsenen im Kino häufig einen Spiegel vor und fordern sie durch ihre direkte Art und Weise heraus. Und zwar oft weniger unschuldig oder naiv als man denkt.


Von Kirsten Taylor

Berlinale 2018: Generation 14plus