Drachenjungfrau

Krimi | Österreich 2016 | 89 Minuten

Regie: Catalina Molina

Ein Salzburger Kommissar kehrt in sein Heimatdorf zurück, um den mutmaßlichen Mord an einer 15-Jährigen aufzuklären. Vor Ort wird sein Blick auf politische Machenschaften um den Verkauf zahlreicher Häuser an ausländische Investoren gelenkt, während ihn die Begegnung mit ehemaligen Bekannten an negative Erlebnisse in seiner Kindheit erinnert. Originell erdachter, ausgezeichnet gespielter (Fernseh-)Krimi mit aufmerksamem Blick für das provinzielle Umfeld, dem nur gelegentlich die Geschichte zu entgleiten droht. Neben einer gelungenen Balance aus Humor und Spannung punktet der Film auch durch die stimmige Kameraarbeit. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DRACHENJUNGFRAU
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
2016
Regie
Catalina Molina
Buch
Nikolaus Leytner · Stefan Hafner · Thomas Weingartner
Kamera
Klemens Hufnagl
Musik
Patrik Lerchmüller
Schnitt
Alarich Lenz
Darsteller
Manuel Rubey (Martin Merana) · Stefanie Reinsperger (Franziska Heilmayr) · Gerhard Greiner (Ankerl) · Patricia Aulitzky (Alma) · Eva Lanz (Laura)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi | Literaturverfilmung
Diskussion

Originell erdachter, ausgezeichnet gespielter Fernseh-Krimi mit aufmerksamem Blick für das Umfeld in der österreichischen Provinz.

Eigentlich sitzt der Kommissar auf gepackten Koffern. Der Flieger nach Portugal ist gebucht. Doch im letzten Moment erreicht ihn ein Anruf. Ausgerechnet in dem Städtchen, in dem er als Kind viel Zeit bei seiner Großmutter verbracht hat, wurde am Fuß eines Wasserfalls die Leiche eines 15-jährigen Mädchens gefunden. Die junge Frau hatte die Vorentscheidung zum Marketenderinnen-Wettbewerb gewonnen, eine österreichische Miss-Wahl. Der Ermittler aus Salzburg lässt seinen Urlaub sausen und fährt nach Kimml aufs Land. Seine Recherchen konfrontieren ihn dort bald mit unangenehmen Erinnerungen.

Das klingt zunächst nach einem klischeehaften Heimatkrimi vor pittoresker Bergkulisse. Doch „Drach

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