The Hole in the Ground

Horror | Irland 2019 | 91 Minuten

Regie: Lee Cronin

Nachdem ein achtjähriger Junge ein paar Stunden in Wald verschwunden war, scheint er nicht mehr derselbe zu sein. Die verunsicherte Mutter glaubt, etwas Fremdartiges an ihm zu erkennen und entwickelt eine geradezu paranoide Wahrnehmung. Der solide Gruselfilm spielt gekonnt mit Versatzstücken des Horrorkinos und setzt auf eine unheimliche Stimmung sowie eine hintersinnige Spiegelsymbolik. In den motivischen Verdichtungen lassen sich unschwer kritische Bezüge auf gegenwärtige Entwicklungen erkennen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE HOLE IN THE GROUND
Produktionsland
Irland
Produktionsjahr
2019
Regie
Lee Cronin
Buch
Lee Cronin · Stephen Shields
Kamera
Tom Comerford
Musik
Stephen McKeon
Schnitt
Colin Campbell
Darsteller
Seána Kerslake (Sarah O'Neill) · James Quinn Markey (Chris O'Neill) · Simone Kirby (Louise Caul) · Steve Wall (Rob Caul) · Eoin Macken (Jay Caul)
Länge
91 Minuten
Kinostart
02.05.2019
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror
Diskussion

Horrorfilm um eine verunsicherte Mutter, deren Kind für ein paar Stunden im Wald verschwand und danach ein anderes zu sein scheint.

Manchmal erzielen Horrorfilme mit einfachsten Mitteln die besten Effekte. In „The Hole in the Ground“, dem Debütfilm von Lee Cronin, schwenkt die Kamera, die ein kleine Auto zuvor aus der Vogelperspektive über der weiten irischen Landschaft beobachtet hat, keineswegs in eine erwartbare Bodensicht. Stattdessen dreht sie sich so, dass sie kopfüber steht: Ein eindrucksvoller Wald klebt am oberen Ende des Bildrands, eine Straße führt hinein. Am unteren Ende ist das große Nichts. Das Bild zwingt zum Umdenken, wirkt unbequem, fremdartig. Ähnlich desorientiert fühlt si

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