Drama | Luxemburg/Belgien/Israel/Frankreich 2018 | 101 Minuten

Regie: Sameh Zoabi

Schwarze Komödie um den Autor einer palästinensischen Fernsehserie, der den Anweisungen eines israelischen Militärs folgen muss und teils absurde Entwicklungen in die Vorabend-Serie um eine palästinensische Spionin zwischen zwei Männern hineinschreibt. Die Doppelung zwischen Handlungs- und Film-im-Film-Ebene bietet viel Raum für illustre Verwicklungen und entwirft kurzweilig-spielerische Alternativen zur realen politischen Situation. Der charmanten Mediensatire mangelt es allerdings mitunter an Präzision und einer klaren Konturierung der Figuren. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TEL AVIV ON FIRE
Produktionsland
Luxemburg/Belgien/Israel/Frankreich
Produktionsjahr
2018
Regie
Sameh Zoabi
Buch
Dan Kleinman · Sameh Zoabi
Kamera
Laurent Brunet
Musik
André Dziezuk
Schnitt
Catherine Schwartz
Darsteller
Kais Nashif (Salam Abbass) · Lubna Azabal (Tala / Manal aka Rachel) · Yaniv Biton (Kommandant Assi Tzur) · Maisa Abd Elhadi (Mariam) · Nadim Sawalha (Bassam)
Länge
101 Minuten
Kinostart
04.07.2019
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Romantische Komödie
Diskussion

Vergnüglich-schwarze Komödie um einen palästinensischen Drehbuchautor, der von einem israelischen Militär gezwungen wird, absurde Verwicklungen in eine Vorabend-Serie um eine Agentin zwischen zwei Männern hineinzuschreiben.

Für das Ende der Fernsehserie „Tel Aviv on Fire“ hat sich der Produzent Bassam von John Hustons The Maltese Falcon inspirieren lassen: So wie Humphrey Bogart und Mary Astor trotz gegenseitiger Anziehung nicht zusammenkommen und die Pflicht über die Liebe siegt, so soll die palästinensische Agentin Rachel ihre attraktive Informationsquelle, den israelischen Kommandanten Yehuda, in die Luft sprengen, anstat

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