Shahid

Dokumentarfilm | Deutschland 2024 | 86 Minuten

Regie: Narges Kalhor

Die aus dem Iran stammende Regisseurin Narges Shahid Kalhor will ihren ersten Nachnamen Shahid streichen lassen, der auf Farsi „Märtyrer“ bedeutet. Doch die deutsche Bürokratie setzt hohe Hürden für dieses Ansinnen, etwa ein psychologisches Gutachten, während die junge Frau von Erscheinungen eines gewaltsam zu Tode gekommenen Ahnen verfolgt wird. Der autobiografische Film nimmt die Identitätssuche zum Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte, der Historie des Iran im 20. Jahrhundert und den Möglichkeiten von Kino und Kunst im Allgemeinen, wobei die Position als Regisseurin stets mitbedacht wird. So wird die fiktionale Annäherung an den Versuch, in der Familie vererbte patriarchale und gewaltsame Muster loszuwerden, zur formal spielfreudigen Reflexion. - Sehenswert ab 14.
Zur Filmkritik

Filmdaten

Originaltitel
SHAHID
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2024
Produktionsfirma
Michael Kalb Filmproduktion/Oasys Digital/ZDF - Das kleine Fernsehspiel
Regie
Narges Kalhor
Buch
Narges Kalhor · Aydin Alinejadsomeeh
Kamera
Felix Pflieger
Musik
Marja Burchard
Schnitt
Frank J. Müller · Narges Kalhor
Darsteller
Baharak Abdolifard (Narges) · Nima Nazarinia (Urgroßvater) · Narges Kalhor (Regisseurin) · Saleh Rozati (Pardeh Khani) · Thomas Sprekelsen (Psychotherapeut)
Länge
86 Minuten
Kinostart
01.08.2024
Fsk
ab 12; f
Pädagogische Empfehlung
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm | Drama | Filmessay | Komödie
Externe Links
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