Das Flittchen und der Totengräber

Komödie | Deutschland 1995 | 82 Minuten

Regie: Klaus Lemke

Ein geschiedenes Paar läuft sich in Las Vegas nach elf Jahren zufällig wieder über den Weg. Die gegenseitigen Annäherungsversuche scheitern, ohne daß die beiden voneinander lassen können. Skurrile Beziehungskomödie, die eine Kino-Paar-Konstellation aus den späten 70er Jahren wiederbelebt. Eine bewußt "altmodische" Reflexion über die Anarchie der Gefühle und den Zufall, die sich gängigen Erzählstrukturen verweigert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1995
Regie
Klaus Lemke
Buch
Klaus Lemke
Kamera
Bernd Fiedler
Musik
Manuel Karpinski · Lukas Worm
Schnitt
Inez Regnier
Darsteller
Wolfgang Fierek (Wolfgang) · Cleo Kretschmer (Cleo) · Anthony Iorio (Mechaniker) · Michael Daly (Pfarrer) · Nicole Grunwald (Mrs. Riffen Raffen)
Länge
82 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Liebesfilm

Diskussion
Um Dramaturgie, geschliffene Dialoge oder ein schlüssiges Drehbach hat sich Klaus Lemke nie viel Gedanken gemacht. Seit seinem Erstling "48 Stunden bis Acapulco" (1967, fd 15 077) haftet Lemkes Filmen etwas Improvisiertes. Unfertiges an. Spielerische Neugier, einzelne Bilder oder Augenblicksstimmungen waren ihm oft wichtiger als erzählerisches Kalkül. Mit verschrobenen Komödien wie "Arabische Nächte" (fd 22 245) und "Ein komischer Heiliger" (fd 21 156) fand der "Meister der Nicht-Inszenierung" Ende der 70er Jahre bei Kritikern wie Publikum viel Resonanz. Cleo Kretschmer und Wolfgang Fierek, Lemkes "Star"-Schauspieler aus seiner Münchner Trilogie der Leidenschaften, verkörperten darin ein schräges Anti-Paar, das sich zwischen Liebesschwüren, Eifersuchtsanfällen und Dauerquerellen durchs Leben schlägt.

17 Jahre später hat der Re

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