Heaven's Gate

Michael Ciminos imposanter Spätwestern in der ungeschnittenen Fassung, mit restauriertem Bild und Ton in HD-Qualität, als sorgfältig editiertes Media Book

Diskussion

Die Produktion von „Heaven's Gate“ gehört zu den großen Mythen Hollywoods. Michael Cimino soll sich als neuer Star am Regie-Himmel unfassbare Freiheiten herausgenommen haben wie vor ihm nicht einmal Orson Welles; angeblich wurde das Studio United Artists durch den Misserfolg des Films ruiniert, und selbst New Hollywood soll unter dessen Trümmern begraben worden sein, als Hoffnung auf eine Neuformulierung von Autorenschaft.

Beflügelt vom Erfolg mit „Die durch die Hölle gehen“ (1978), der für neun „Oscars“ nominiert war und mit fünf Trophäen ausgezeichnet wurde, nahm sich Cimino jenes Genres an, das wie kaum ein anderes für das klassische Hollywood steht. Der Western erzählt in den von Experten als Meilensteine des Genres kanonisierten Werken von der mühsamen, aber letztlich erfolgreichen Besiedlung des Kontinents im Widerstreit von Recht/Ordnung und Gewalt. Zivilisation siegt über Wildnis, die Weißen über die Ureinwohner, die bis heute noch immer als Indianer bezeichnet werden.

Isabelle Huppert und Kris Kr</div>
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