Wes Anderson eröffnet die 68. „Berlinale“

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Die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden am 15. Februar erstmals von einem Animationsfilm eröffnet: von Wes Andersons „Isle of Dogs – Ataris Reise“. Der für skurrile Ensemblefilme wie „Rushmore“, „Die Royal Tenenbaums“ oder „Moonrise Kingdom“ bekannte US-Filmemacher hatte schon 2009 mit „Der fantastische Mr. Fox“ eine Vorlage von Roald Dahl mittels Puppenanimation zum Leben erweckt.

Sein neuer Film kreist erneut um vierbeinige Helden. Nachdem alle Hunde einer japanischen Megacity auf eine riesige Mülldeponie verbannt wurden, macht sich ein kleiner Junge, der Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters, auf den Weg, um seinen geliebten Wachhund zu finden. Wieder greift Anderson auf die Stop-Motion-Animation zurück; als Sprecher kann er auf Stars wie Bill Murray, Bryan Cranston und Edward Norton zählen.

Mit „Isle of Dogs“ nimmt Anderson zum vierten Mal nach „Die Royal Tenenbaums“ (2002), „Die Tiefseetaucher“ (2005) und „Grand Budapest Hotel“ (2014) am „Berlinale“-Wettbewerb teil; „Grand Budapest Hotel“ gewann den „Großer Preis der Jury“.

Infos rund um das Festival: www.berlinale.de

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