Mädchenbande

Freitag, 05.04.2019

Diskussion

Eine 16-Jährige aus einer Pariser Banlieue schließt sich einer dreiköpfigen Mädchengang an, deren Mitglieder alle wie sie dunkelhäutig sind. Befeuert von ihren neuen Freundinnen, beginnt sie immer häufiger die Schule zu schwänzen und aktiv am kriminellen Treiben der Clique teilzunehmen. Das politisch wie sozial überaus wache Drama erzählt als intimes Porträt vom Aufbegehren an den Ränder der französischen Gesellschaft. Genau komponiert und einfallsreich dramatisiert, besticht der Film ästhetisch wie inhaltlich, weil er die Wahlverwandtschaft der Gruppe als unkonventionelle Form des Erwachsenwerdens analysiert.

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