Hollywood, das erträumte Leben der Lana Turner

Donnerstag, 09.05.2019

Ein dokumentarisches Porträt der US-Schauspielerin

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Geboren wurde sie als Julia Jean Mildred Frances Turner 1921 im ländlichen US-Bundesstaat Idaho; unter dem Künstlernamen Lana Turner stieg sie in den 1940er- und 1950er-Jahren zur Filmgöttin und zum Sexsymbol Hollywoods auf. Um in die Fußstapfen von Jean Harlow als „blondes Gift“ treten zu können, ließ sie sich ihre eigentlich braunen Haare blondieren und becircte fortan männliche Leinwandhelden wie Clark Gable (u.a. in „Ein toller Bursche“, 1941), Robert Taylor („Der Tote lebt“, 1941) und John Garfield („Im Netz der Leidenschaft“, 1946) und reale Liebhaber sowie stolze sieben Ehemänner. Ihre besten Auftritte, etwa in „Im Netz der Leidenschaft“ und in Douglas Sirks „Solange es Menschen gibt“ (1959) und Mark Robsons „Glut unter der Asche“ (1957) beweisen freilich, dass sie weit mehr war als nur ein attraktives Pin-up – eine Schauspielerin, die mitunter durchaus beängstigend gut die Passionen und Brüche ihrer Figuren ausloten konnte. Der Dokumentarfilm von Frédéric Mitterrand beleuchtet das schillernde Leben der Diva, wobei u.a. Lana Turners Tochter Cheryl Crane zu Wort kommt, die mit der Mutter in den wohl größten Skandal in Turners Vita verwickelt war, in die Tötung von Turners Liebhaber Johnny Stompanato 1958. – Ab 14.

Hier geht es zum Film in der Arte Mediathek



Foto: © Lou Valentino
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