Willy Haas Preis 2019

Freitag, 22.11.2019

Im Rahmen des „cinefest“ wurden am 20.11. Auszeichnungen für herausragende Buch- und DVD/BD-Publikationen zur deutschsprachigen Filmgeschichte vergeben

Diskussion

Der Willy-Haas-Preis, benannt nach dem 1891 geborenen deutsch-tschechischen Filmkritiker und Drehbuchautor, ehrt jährlich im Rahmen des „cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes“ internationale Buch- und DVD-/BD-Publikationen, die auf herausragende Weise deutschsprachige Filmgeschichte zugänglich machen. Am 20.11.2019 wurden die Preisträger fürs Jahr 2019 im Hamburger Kino Metropolis gekürt. In der Kategorie „Buch“ vergab die Jury die Ehrung an den Band „Angeschlossen und gleichgeschaltet. Kino in Österreich 1938–1945 Kino – neu gesehen" von Klaus Christian Vögl (Böhlau Verlag,Wien, Köln, Weimar, 2018), ein Band über die „Arisierung“ der österreichischen Filmwirtschaft nach dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich, entstanden auf der Basis von ausgewerteten Kino-Akten aus der Zeit der Reichsfilmkammer in Österreich von 1938 bis 1945 - ein für die Kinogeschichte Österreichs im Dritten Reich universelles Kompendium.

In der Kategorie DVD/BD ging der Willy-Haas-Preis 2019 an eine Edition von „Münchhausen“ von Regisseur Josef von Báky, die bei Murnau-Stiftung/Universum-Film erschienen ist und auf 2 Blu-rays/DVDs 3 Fassungen des Films sowie reiches Bonusmaterial umfasst.

Die Sieger setzten sich gegen eine ganze Reihe hochkarätiger Publikationen durch, die im Oktober von der Fachjury für die Shortlist des Willy-Haas-Preises nominiert worden waren. Einen Überblick über die Shortlist finden Sie hier:

Willy Haas Preis 2019: Shortlist


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