Django (BR)

Mittwoch, 27.11.2019

6.12., 22.55-00.20, BR Fernsehen

Diskussion

Im Grenzgebiet zwischen Mexiko und der noch jungen USA bekämpfen sich Anfang des 20. Jahrhunderts zwei Banden bis aufs Blut. Eines Tages aber kommt ein zerlumpter Fremder (Franco Nero) in die Gegend, der wortlos einen Sarg hinter sich herschleppt. Darin verwahrt er ein Maschinengewehr, mit dessen Hilfe der den Kampf gegen die Gangs aufnimmt und blutig zu Ende führt.

Der 1966 von Regisseur Sergio Corbucci inszenierte Italo-Western zählt neben der Sergio Leones Dollar-Trilogie zu den bekanntesten und prägendsten Filme des Genres. Der eigentümlich konstruierte, überaus spannende Film beeinflusste zahlreiche andere Filmemacher und enthält eine starke zeitgenössisch-gesellschaftskritische Komponente. Sein überragender kommerzieller Erfolg löste eine wahre „Django“-Flut aus.

In der Inszenierung verzichtete Corbucci komplett auf Landschaftstotalen, sondern setzte auf eine schnelle Abfolge von Großeinstellungen, was Kritiker anfangs als „Comic-Stil“ missverstanden. Die deutsche Synchronisation entschärfte das Original und entstellte es teilweise sogar. Nicht alle Anspielungen und Zynismen sind übernommen worden. - Ab 16.


Foto: BR Fernsehen

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