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Die Mörder sind unter uns

Mittwoch, 08.07.2020

Der erste deutsche „Trümmerfilm“: Eine Auseinandersetzung mit Schuld und Gewissen - bis 18.8. in der arte Mediathek

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Der erste deutsche Nachkriegsfilm überhaupt: In der Berliner Trümmerlandschaft begegnet der ehemalige Unterarzt Mertens (Ernst Wilhelm Borchert), den das Kriegserlebnis quält, jenem Hauptmann Brückner (Arno Paulsen) wieder, der zu Weihnachten 1942 an der Ostfront in Russland die Erschießung von Frauen und Kindern veranlasste. Inzwischen lässt der Mann als Fabrikant aus Stahlhelmen Kochtöpfe pressen und feiert sein Weihnachtsfest als biederer Familienvater ohne eine Spur von Schuldbewusstsein.

In ausdrucksstarkem Helldunkel gefilmt, begann Wolfgang Staudte mit diesem Film seine für die nächsten zwanzig Jahre im deutschen Kino weitgehend allein verfochtene Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Wenngleich symbolüberfrachtet, ist „Die Mörder sind unter uns“ einer der wenigen deutschen „Trümmerfilme“, der eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Schuld und Gewissen sucht. – Ab 14.

Hier geht es zum Film in der arte Mediathek

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