Mala Emde in "Und morgen die ganze Welt"
Mala Emde in "Und morgen die ganze Welt" (© Alamode)

Und morgen die ganze Welt (rbb)

Drama um eine junge Jurastudentin in einer Antifa-Gruppe - am 12.9., 22.10-23.55 Uhr, im rbb

Aktualisiert am
11.09.2026 - 14:53:13
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Luisa (Mala Emde) ist jung, stammt aus adeligen Kreisen und studiert Jura – in ihrer Antifa-Gruppe im Studienort Mannheim ist sie anfangs nur geduldet. Dann aber kommen die Aktivisten einem rechten Netzwerk auf die Spur, das Sprengstoff und Munition bunkert. Die Frage, ob Gewalt im Kampf gegen Rechts nicht erlaubt oder gar geboten sein müsste, steht bei Luisa und ihren engsten Vertrauten in der Gruppe, Alfa (Noah Saavedra) und Lenor (Tonio Schneider) plötzlich sehr konkret im Raum.

Regisseurin Julia von Heinz, die selbst Erfahrung mit rechter Gewalt und Antifa-Engagement hat, beginnt ihren Film als Milieu- und Jugendstudie, bevor er sich zum Politthriller wandelt. Dem politisch engagierten Werk fehlt es filmsprachlich und dramaturgisch an der Entschiedenheit, die Konventionen wirklich zu durchbrechen; im Umgang mit einem brisanten Thema ist er aber vielschichtig und glänzt durch viele sprechende Details und herausragende Schauspieler. – Ab 14.

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