Als die Fotografin Karla Jenner (Iris Berben) in ihren Mitsechzigern erfährt, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist, will sie sich auf ihren Tod vorbereiten. Nach einem wilden und aufregenden Leben plant sie nun einen würdevollen Abgang – sie hat keine Lust auf Sentimentalitäten.
Der ehrenamtliche Sterbebegleiter Fred (Godehard Giese) bietet ihr an, sie bei diesen Vorbereitungen zu unterstützen. Doch Karla lehnt zunächst ab. Mit der Zeit baut sie jedoch zu seinem zwar schüchternen, aber kunstbegeisterten Sohn Phil (Claude Heinrich) eine Freundschaft auf. Diese blühende Verbindung bewegt Karla dazu, doch auf Freds Angebot einzugehen. Dabei beginnen Vater und Sohn, von der Sterbenden über das Leben zu lernen.
Das Drama unter der Regie von Till Endemann basiert auf dem gleichnamigen Roman von Susann Pásztor. Mit einem feinen Gespür für Gefühlslagen verzichtet die Literaturverfilmung auf Pathos. Dabei liefert Berlin die Szenerie für eine Geschichte über den Tod, die auf ungewöhnliche Weise das Leben feiert. - Ab 14.